Das als Web-2.0-Credo verschriene AAL-Prinzip wird seit Jahr und und Tag anderswo eingesetzt — zum Beispiel in den Entertainment-Abenden auf Campingplätzen …
Über Qualiät läßt sich sicherlich streiten, aber ich denke, der Gute Wille[tm] zählt.
Ich gebe gerne zu, daß mir schleierhaft ist, was erwachsene Menschen — zudem im Urlaub — dazu bewegt, sich für andere Menschen zum Affen zu machen.
Ob das am Alter liegt?
Mein Wetter, Dein Wetter
Hmm, ein Blick auf die Wettervorhersage von wetter.com läßt mich nicht zweifeln an der Entscheidung, an die drei Wochen noch eine vierte Woche Urlaub im Süden dranzuhängen — das Wetter in Gütersloh klingt gar schaurig :(
Schmerzensucher: BT-Headset mit Feisty Fawn (Ubuntu 7.??)
Laue Sommernächte am Comer See Lago Maggiore (ICBM to: 45,814917; 8,549703) — eigentlich wollte ich nur einem neuerdings.com-Link folgen und ggf. ein Flash dazu ansehen und -hören.
Da auf Campingplätzen des Nachts Laptoplautsprecher gemeinhin als unfreundliche Art der Ruhestörung aufgefaßt werden (selbst die Dänen auf der anderen Seite des Weges haben sich mittlerweile scheppernd und lachend zur Nachtruhe begeben — Korrektur, eine/r pinkelt wohl grade noch in die Landschaft), wollte ich dann doch mein schniekes LIDL-BT-Headset an den Start bringen — BT-GPS-Maus und mehrere 6630 parallel laufen ja schon ohne Umstände, und es gibt ja ein Tutorial …
Pustekuchen.
Jul 16 02:50:09 brick hcid[7957]: pin_code_request (sba=00:xx:xx:xx:xx:xx, dba=00:xx:xx:xx:xx:30)
Jul 16 02:50:50 brick last message repeated 2 times
Das ist es, was ich ernte. Lies: das Mistding schickt weder /etc/bluetooth/bluepin noch fragt es nach der PIN — so wird das natürlich nix mit mir und meinem BTST-9300.
Kurzfassung: Die Lösung steht in einem Bug-Kommentar:
This is how I got the PIN popup working for feisty: call (even as a normal user)
passkey-agent –default /usr/bin/bluez-pin
before initiating the connection. This will register bluez-pin as the pin helper,
as you may check with “tail -f /var/log/syslog”
N.B. Including in /etc/bluetooth/hcid.conf a line like
pin_helper /usr/bin/bluez-pin;
does not help – for some reason, this option is not recognized any more :(
Works for me …
Painseeker on tour – Update
Nur ein kurzes Update: es ist tatsächlich der Kartenleser, offensichtlich habe ich @home einen, der 2-GB-Karten beschreiben kann und einen, der dies nicht kann. Letzteren habe ich in den Urlaub mitgenommen, um am neu erworbenen 0815-MP3-Radio (hat immerhin BT-Freisprecheinrichtung, für 99,– finde ich das ganz OK) als Medieninterface USB<->MMC/SD zu fungieren …
Da das Radio per Knopfdruck CDs nach MP3 wandeln kann (not tried yet), schreibt das Radio beim ersten lesen vier Verzeichnisse auf’s USB-Medium — was latürnich in die Hose geht, wenn der Cardreader von den 2 GB nur 1 GB addressiert.
Anyway, 15 Minuten und 19,90 Euro hat mich der Kauf eines 2-GB-tauglichen Cardreaders im Euronics in Grosseto gekostet — nun haben wir 2 statt 1 GB Mucke für die stundenlangen Fahrten, lies: neben den Hosen und Ina Deter passen jetzt auch kindertauglichere Alben drauf ;)
Berliner Sommertheater 2007
Mist, hat schon ohne mich angefangen … Merkel fordert »striktissimi« Aufklärung von Vattenfall – jenes Wort dürfte eine ähnlich sinnentleerte Phrase sein wie Kochs seeliges »brutalst-möglich« –, derweil – hab’ ich’s doch geahnt – fällt die SPD wie ein Mann um auf die Linie von »Verfassungsfeind Wolfgang Schäuble«.
Online-»Durchsuchung« (geschieht heimlich, still und leise, mit Methoden, die sonst als ungesetzlich gebrandmarkt werden) — gegessen.
Es gibt eben in Deutschland keinen faktischen Unterschied mehr zwischen Politik von CDU und SPD — Schilly hat den Weg bereitet, auf dem nun Schäuble unter Hurra-Schreien der Großen Koalition durch das Osttor den Boden des Grundgesetzes verläßt und in den Überwachungsstaat rollt. Einen Staat, in dem prophylaktisch mal auf Verdacht staatlich getötet werden können soll — wie war das mit der Abschaffung der Todesstrafe? Ach so, ja: präventiv ist es ja keine Strafe, bewiesen ist ja noch nichts, es könnte ja nur was getan werden — da rechtfertigt das Ergebnis natürlich jedes Mittel.
What’s next, Wolfgang? Zwangssterilisation/-kastration von Muslimen? Vielleicht auch ein paar unappetitliche medizinsche Experimente?
Denk’ ich an dieses Deutschland in der Nacht … ist mir speiübel.
Pisa
Hammer, dieser schiefe Turm … Naja, nachdem wir beim ersten Toskana-Urlaub es nicht nach Pisa schafften (dafür haben wir den Nepp in Florenz ausgiebig genährt), stand es diesmal als Pflichtveranstaltung auf dem Programm …
Angenehm fiel auf, daß die Preise sich – wider Erwarten – im Rahmen hielten, 1,50 € pro Stunde Parken z. B. fand ich nicht billig, aber auch nicht so übertrieben wie ein Monaco/Nizza. (Wasserlassen für 0,50 €/Person, Kinder zahlen voll, hingegen erscheint mir viel …)
Lustig ist das Katz-und-Maus-Spiel um die Hoheit über den Rasen; es vollzieht sich in unregelmäßigen Abständen:
TIM: UMTS-Quality … is something different …
Thu Jul 12 01:36:05 CEST 2007: tim time=142
Thu Jul 12 01:46:53 CEST 2007: tim time=629
Thu Jul 12 01:52:31 CEST 2007: tim time=297
Thu Jul 12 02:18:52 CEST 2007: tim time=1571
Thu Jul 12 02:21:08 CEST 2007: tim time=100
Thu Jul 12 02:22:24 CEST 2007: tim time=34
Thu Jul 12 02:37:33 CEST 2007: tim time=852
Thu Jul 12 02:39:56 CEST 2007: tim time=102
Thu Jul 12 02:42:38 CEST 2007: tim time=121
Thu Jul 12 02:44:12 CEST 2007: tim time=54
Thu Jul 12 02:46:49 CEST 2007: tim time=115
Thu Jul 12 02:48:43 CEST 2007: tim time=84
Ganz großes Kino, wireless (UMTS-) Internet via TIM … (4 Feldstärkebalken)
Es war einmal ein Kühlschrank
Warum kann’s nicht mal auch bei mir normal ablaufen? Wieso entschließt sich mein Kühlschrank (3 J.), während eines Gewitters Harakiri zu begehen und verbindet dabei gründlich Null und Erde, sodaß der FI nachhaltig anschlägt? (So nachhaltig, daß erst ein Elektriker messen und die Küche stromlos machen muß?)
Wie auch immer: der gestern vermutete und heute erst durch Scan von außen und dann durch Begehung bestätigte Stromausfall unserer Wohnung im fernen Gütersloh konnte teilweise behoben werden; vorläufigen Informationen nach hat’s den Kühlschrank zerlegt, auch wenn die Versicherung da wieder keinen Überspannungsschaden wird erkennen wollen :(
Dank eines ersten Scoutings von außen (kein WLAN, keine aktiven Cams — danke nochmals, Ralf!) konnte nach Inaugenscheinnahme durch unsere Schlüsselverwahrerin und Hinzuziehung eines Elektrikers noch am Mittwoch abend die Stromversorgung weitestgehend wiederhergestellt werden.
Still M. I. A. ist allerdings mein Mail- und Fileserver; wenn’s da mal nicht ‘n RAID5 zerbröset hat … Bei meinem Glück … *sigh*
(Mentale Notiz: nur noch Server mit LOM … Und jetzt schnell die Probleme vergessen und den Urlaub fortsetzen …)
Eindrücke
Der geneigte Leser mag den Eindruck gewonnen haben, ich läge hier nur in der Sonne und schimpfte auf TIM. Nun, es ist nicht nur Zuckerschlecken hier:
Wie man sehen und hören kann, ist es hier in der Maremma kein Zuckerschlecken. Zum Glück ist es am Strand ruhig, sodaß dies ein ideales Rückzugsgebiet abgibt — an dem man noch an seiner Bräune arbeiten kann als add-on ;)
Das nassere Wetter in Gütersloh (s. Bild, Dank an Ralf für die Info-MMS) allerdings scheint auch meinem Equipment @home zu schaffen zu machen, das letzte Bild
vor dem Zusammenbruch der Kommunikation mit meiner Heimatbasis läßt sooo Schlimmes aber gar nicht vermuten? Ich meine, die Kellerfenster noch komplette geschlossen zu haben vor der Abreise — nunja, werde ich wohl Remote Forces entsenden müssen, um eine erste Lagesondierung vorzunehmen.
Entlohnen könnte ich jene z. B. wieder mit einem kleinen Saufgelage Umtrunk mit lokalem Wein nach meiner Rückkehr — den Angesprochenen sei gesagt, daß der Wein aus der Toskana nicht so färbt wie jener seinerzeit aus den Abbruzzen (hmmja, ist tatsächlich schon drei Jahre her …) ;)
Anyway: 13 Days to go — Heaven work can wait.
Ei, wo sind denn die Terroristen alle hin?
Hmm, 07.07.07 ist, zumindest in Europa, vorbei, kein neuer schicker Anschlag, keine schnuckelige Autobombe. Ich denke, der Wolfgang kann sich mal fett auf die Schulter klopfen (lassen), sein Anti-Terror-Regime, das er und seine wackeren Mitstreiter rechts (SPD) und noch-weiter-rechts (CDU/CSU) der Mitte derzeit in Deutschland zu etablieren versuchen, zeigt Wirkung. Es traut sich keiner mehr, in Deutschland, und selbst im europäischen Ausland nicht, noch böse Gedanken zu hegen, geschweige denn, gar etwas durchzuführen.
Jeder Tag, an dem in Deutschland kein erfolgreicher Anschlag geschieht, ist ein Beweis der Richtigkeit des fatalen Weges, den schwarz-rot zu beschreiten sich entschlossen hat — so zumindest wird es dargestellt werden, in positiveren Worten natürlich.
Und mit jedem glücklich-anschlagslosen Tag wächst natürlich die Bedrohung. Und wachsender Bedrohung kann man natürlich nur durch das konsequente Beschneiden von individuellen Freiheiten begegnen.
Erst wenn jeder Handschlag im Vorfeld genehmigt wurde, erst wenn jegliche Finanz- und Sachtransaktion vorab geprüft wurde, erst wenn das Verlassen des aktuellen Aufenthaltsortes unter konkreter Angabe des Grundes und der verbindlichen Reiseroute vom Bundessicherheitsdienst als unbedenklich für die nationale Sicherheit erklärt wurde — erst dann werden wir uns in minimaler Sicherheit wiegen können. Eingesperrt und entmündigt zwar, aber dafür immerhin etwas sicher.
Die US-Taktik von Guantanamo hat man im Beitrittsgebiet, wo derlei vielleicht 18 Jahre nach dem Fall der Mauer noch nicht so auffällt, ja scheinbar schon mal geübt — denn schon plant Schäuble Internierungslager für »Gefährder«.
Gute Idee. Ich bin auch dafür, Gefährder der freihetilich demokratischen Grundordnung, wozu meiner Meinung nach mittlerweile Leute wie Schäuble, Merkel, Müntefering und auch Zypries als dringend verdächtig anzusehen sind, rechtzeitig wegzusperren, bevor sie noch mehr Schaden anrichten können. Welcher Jurist erbarmt sich mal und strengt entsprechende Verfahren an?
Dabei gäbe es im Innern einiges, was die Aufmerksamkeit eines echten Innenpolitikers und Bürgerschützers verdient hätte … Aber es bleibt immer die Hoffnung auf die nächste Wahl, mit der Linken und starken Grünen — und ja, gerne auch 5-15 Prozent für die PARTEI.
