MRR – Werbestar
Ansich mag ich den Alten Mann nicht so, wenngleich … vor ca. 10 Jahren habe ich das »Literarische Quartett« – wegen des Alten Mannes – gelegentlich ungerne verpaßt.
Es ging mir ähnlich wie anderen, das, was ich bis zum – Dank Ansage mit Spannung erwarteten – MRR-Auftritt da gesehen habe, mit Verlaub, da schäme ich mich fast, einen Fernseher zu haben. Nun finde ich auch bei 3sat, anders als der Alte Mann, durchaus sehenswertes, auch bin ich bekennender Seriengucker … DSDS allerdings als Deutschlands beste Unterhaltungssendung zu bezeichnen — mit RTL als Mit-Stifter des Preises, wie soll ich das noch ernst nehmen?
Anyway; ich möchte hier noch einmal ins Gedächtnis rufen, wie die vollmundig improvisierte Vereinbarung lautete:
Gottschalk: Hier sitzen die Intendanten des ZDF, ARD, RTL … Wir setzen uns gemeinsam eine Stunde im Fernsehen hin […] Wir machen das an einem Sonntagabend, lau, […] Ist das in Ordnung?
MRR: Jawohl! Ich akzeptiere das! Wenngleich skeptisch, ob was draus werden wird!
Tja, der Alte Mann hatte natürlich Recht — wie man Sonntag aus Titel, Thesen, Temperamente erfahren konnte:
Aus Sonntag wurde also Freitag, aus der Stunde weniger, und statt einer Runde mit den Intendanten gaben sich die neuen Duzfreunde Marcel und Thomas ein Stelldichein.
Aber nun denn, was soll mach auch von einer Werbe-Ikone wie MRR anderes erwarten als das, was er (nicht) geleistet hat? Eine andere Information zu MRR und dessen Ablehnung des Fernsehpreises hatte nämlich die ARD auch noch zu verkünden in »titel, thesen, temperamente«:
Beim Sichelputzer gibt’s weiterführende Links zum Thema in den Blätterwald.
Wer noch immer nicht genug hat: YouTube hat das Video der Verleihung:
FONIC++
Respekt. Heute Rückmeldung auf meine eMail von Samstag zur Abrechnungsthematik der zusätzlichen 4 Freistunden:
Sie haben Ihre Anfrage an die externe Pressestelle von FONIC gesendet. Wir helfen gerne weiter.
Wenn Sie Ihren Einzelverbindungsnachweis ansehen, dann müssten Sie das Guthaben für die zusätzlichen Tage bereits sehen. Meine KolleginName geändertwird das noch einmal mit Fonic überprüfen und sich dann bei Ihnen melden.
Und tatsächlich, rund 40 Minuten später:
ich habe Ihre Anfrage soeben an die Fonic-Kundenbetreuung weitergegeben:
Fonic hat Ihnen die fehlenden 10 EUR gerade gutgeschrieben.
Bitte schauen Sie innerhalb der nächsten 30 45 Minuten in Ihre Einzelverbindungen unter www.fonic.de.
Dort müssten Sie die Gutschrift gleich sehen können.
![]()
Rund eine Stunde später waren jene 10 EUR tatsächlich gutgeschrieben, s. Bild.
Vielleicht sollte ich meine Einstellung zum Thema Discounter – und Mobilfunkprovider generell – überdenken …
Nö.
Gut, ich kann nicht für die »Community« als solches sprechen kann: die Frage des Solaris-Fan-Boys Sun-Angestellten Joerg Moellenkamp allerdings dürfte sich mit einem simplen »Nö« beantworten lassen.
Die spannende Frage – deren Beantwortung sicherlich etwas Zeit benötigen wird –, ist denn auch eher, wie sich OpenSolaris am freien Markt der freien Betriebssysteme schlagen wird. Wobei dort sicherlich eher die verfügbare x86-Variante denn OpenSolaris/Sparc einen Ausschlag geben wird, wie auch Sun, urteilt man anhand der Priorisierung, erkannt hat. Andererseits: was nützt mir ein l33t OS mit coolen Features, wenn ich diese nur auf x86-Hardware einsetzen kann, nicht aber auf den Boliden im Rechenzentrum, im Unternehmen?
Nein, Angst vor OpenSolaris ist … nicht mehr als eine interessante Idee.
iwl3945 considered … bullshit
Hat noch jemand festgestellt, daß der Treiber für …
… (mindestens in Ubuntu seit 08.04) mehr so braindead ist? Kopiervorgang mit dem eingebauten Intel-Kram:
vdr-1:/newvideo.0/%%%%%@Der_Deutsche_Fernsehpreis_2008/2008-10-12.21.59.50.88.rec# scp -p 001.vdr wusel@brick.uu.org:MRR-DFP-1.mpg 001.vdr 100% 121MB 97.5KB/s 21:11
Das war jetzt eher unspaßig, also mal eben ‘ne PCCARD eingesteckt:
vdr-1:/newvideo.0/%%%%%%@Der_Deutsche_Fernsehpreis_2008/2008-10-12.21.59.50.88.rec# scp -p 001.vdr wusel@brick.uu.org:MRR-DFP-2.mpg 001.vdr 100% 248MB 2.2MB/s 01:52
Mal ehrlich … beim Status so mancher aktueller WLAN-Treiber sehne ich mich gradezu nach den vorzüglich funktionierenden Windows-Treibern und ndiswrapper …
T-Entertain-Dauerstörung
Tja, derzeit ist T-Entertain hier aus Endkundensicht mal wieder alles andere als unterhaltsam.
Vor rd. einer Woche, nach einem Powercycle, da die X301T den Ton auf Dauermute hatte, wurde mal wieder ein Update eingespielt — darf ich bei der Gelegenheit mal fragen, warum dieser Dreck nicht runtergeladen wird, wenn er da ist und dann z. B. des Nachts automatisch – nach Absegnung durch den Besitzer, versteht sich – installiert? Über 20 Minuten Wartezeit bis zum TV-Bild, das ist in-dis-ku-ta-bel, liebes T-Home. Zum Vergleich: Jeder Sat-Receiver hier bringt das TV-Bild nach einem Kaltstart früher, als die Telekom-Box überhaupt die erste Wartemeldung zeigt …
Anyway, nachdem schon massive Bildstörungn auftragen, ist nun, rd. einem Jahr nach Kauf, die X301T wohl Sondermüll — trotz mehrfachen Powercycles ist »Geräteinitialisierungsfehler« das Einzige, was das Drecksteil noch anzeigt. Und das Tolle ist: ich könnte ja IPTV weiter schauen, z. B. am PC, aber da T-Home außer den öffentlich-rechtlichen Programmen alles grundverschlüsselt, empfange ich jetzt, ohne den X301T, nur noch Datenmüll.
Ein Glück, daß ich TV via SAT schaue und T-Entertain nur als kostenpflichtige Zwangbeigabe zu VDSL habe — wäre der Rotz dies mein primärer TV-Zugang, wäre ich wohl schon Stammkunde im hiesigen T-Punkt. Oder hätte dort Hausverbot …
»Zu«? Oder »Aus«? Ende jetzt …
“Ich habe nichts zu bedauern, ich nehme nichts zurück”, stellte Marcel Reich-Ranicki in der am Freitagabend ausgestrahlten Sondersendung “Zu gegebenem Anlass” gleich zu Beginn des Gesprächs mit Thomas Gottschalk klar.
Doch am Ende muss man sagen: “Aus gegebenem Anlass” wird, wie erwartet, keine Folgen haben. Doch es war kurzweilig, interessant und entlarvte Reich-Ranickis Kritik als überzogen.
Ich hab’s nicht gesehen. Und ob die Sondersendung nun »aus gegebenem Anlass« oder »zu gegebenem Anlass« geheißen haben mag — heutzutage würde mich auch »wegen dem Anlass wo gegeben ist« nicht mehr wirklich wundern.
Aufgrund des Hypes um die Aufzeichnung habe ich die Stelle mit MRR aufgezeichnet – und mußte mit ihm das Program erleiden, wenn auch zeitversetzt –, mir mehrfach angesehen — und mich darüber amüsiert, wie gezeigte Teile des Publikums offensichtlich wieder nicht wußten, warum sie das, was nun da der alte Mann nach den jüngeren, aber auch nicht komischen, Komikern vor ihm, absonderte, witzig finden sollten. Aber das muß ja ein Spaß sein, also lächeln wir mal — ganz mutige haben gelacht. Und der Indendant des Zweiten Deutschen Fernsehens wartete wohl auf das Transkript der Rede, so unverbindlich lächelnd er drinblickte.
HP 2133 – Der Hightech-Schminkspiegel
Sagen wir es einmal so:
der große Vorteil des spiegelnden 2133-Displays ist, daß auch der Kolege 3 Meter weiter nicht sonderlich viel vom Inhalt des Bildschrims mitbekommt. Die Betonung lege ich aber ganz klar auf »auch«; wenngleich das menschliche Auge flexibler ist als die typische Autofous-Schnellschuß-Kamera, man muß sich schon stärker auf das Geschehen hinter der spiegelnden Ebene konzentrieren. Um es ganz klar zu sagen, eine Freude ist es nicht, in heller Umgebung (hier: draußen im Garten, bei 13 Grad im Schatten ist es in der Sonne grade nich sitzend und tippend aszuhalten) ‘nen Blogeintrag zu verfassen.
Allerdings, wenn ich es richtig erinnere, bekam auch der (Touch-) Screen des Gigabyte Convertible keine besonders guten Werte — und an der Auflösung möchte ich, wie schon dargelegt keine Abstriche machen.
Als wenig sinvoll aus meiner Sicht hat sich die Wahl der VIA-Plattform für das HP 2133 erwiesen; von der Treiberprblematik (bei Linux) mal abgesehen, merkt man dem Gerät schon an, daß es sowohl auf den zweiter Pseudokern der Atome als auch auf Rechenleistung im allgemeinen verzichten muß. Ein simpler Update-Lauf bringt die Load dann schnell auf 2, und so zäh fühlt sich die Oberfläche es 2133 dann auch an.
Das dabei das Gerät insbesondere an der Unterseite spürbar warm wird, mag in kalten Wintertagen angenehm für die haltenden Hände sein, im Sommer – wie in anderen Berichten schon geschrieben – läßt es den Besitzer um die Lebensdauer seines nicht wirklich billigen Netbooks bangen. Zu erhöhter Wärmeabgabe gehört dann auch ein lauteres Lüftungsgeräusch, und ja, der 2133 ist nicht grade leise. Ich habe noch keine direkten Vergleich ziehen können, aber klar ist, den Versuch des 2133, die Wärme aus dem Gehäuse zu bekommen, den hört man deutlich. Allerdings habe ich es bislang nicht als störend empfunden; ein lautlos lüftendes Net- oder Notebook hatte ich noch nicht in den Fingern …
Wo Schatten ist – oder ein Spiegel –, da ist auch Licht, und der Lichtblick des 2133 ist für mich die Tastatur. Wenn sie sich auch erst sehr glatt anfühlt, das Raster kommt meinen Fingern offensichtlich entgegen, denn ich kann wie ein junger (4-Finger-) Gott über das Keyboard huschen, und das weitgehend fehlerfrei, ähnlich wie auch meiner favorisierten »großen« Tastatur.
Das Keyboard ist aller erste Sahne, es liegt auch alles da, wo ich es gerne habe und »instinktiv« vermute; einziges Manko – das hatte Sony beim VAIO Z600NE besser gelöst – ist die Doppelbelegung der Cursor- mit den Pg-Up/Down-Tasten. Sony hatte eine Fn-Taste über Cursor-Rechts angebracht, sodaß ich mit vier Fingern auf dem Cursorblock alle Bewegungen schnell und effizient ausführen konnte.
Beim 2133 liegt die einzige Fn links unten zwischen Control und der linken »Besatzertaste«, wie ein lieber Kollege die von MS eingeführten und typischerweise mit MS-Markenzeichen bedruckten Tasten nennt, d. h. ich benötige hier zwingend für die Navigation zwei Hände :( Aber das ist bislang das einzige Manko, auf welches ich für mich gestoßen bin.
Mein 2133 hat ja den 6-Zellen-Akku, der das Gerät hinten etwas hochstellt;
dies macht das Tippen deutlich angenehmer – aus meiner Sicht – als auf z. B. dem MSI Wind U100/Medion akoya Mini E1210; ich vermmute mal, daß ich aufgrund dieser Haltung auch nicht, anders als beim akoya, oft (oder überhaupt) auf das Touchpad komme beim tippen. (Wie gesagt, ich bin kein keyboards verschleißender 10-Finger-Tipper ;)) Leider hat HP den Akku so geformt, daß zumindest bei dem Modell, welches ich habe, der eingebaute Akku den möglichen Winkel des Dislays nach hinten beschränkt. Je nach relativer Position des HP Netbooks zu meinem Körper und insbesondere zu meinem Kopf, würde ich mir gelegentlich wünschen, daß das Display weiter nach hinten zu klappen ginge; dem steht aber aus meiner Sicht der besagte Akku entgegen — siehe Bild oben.![]()
Mein erstes Zwischenfazit zum HP Mini-Note 2133 fällt denn auch durchwachsen aus: Unklar bleibt mir erst einmal die Zielgruppe für dieses Gerät bzw., auch das ist ja eher unüblich, für diese Gerätefamilie von HP (es gibt 1,2 und 1,6 GHz-VIA-CPUs, 512 bis 2048 MB Hauptspeicher, WLAN nach 802.11 b/g oder 802.11 a/b/g, Windows Vista Buisiness Basic oder ein SuSE als OS, schlußendlich IIRC eine SSD- sowie mehrere Festplattenversionen mit 120 und 160 GB und sogar 1024×600 oder 1280x768er LCDs). Mit Preisen von kanpp unter den magischen 400,– für ein eher unterirdisch performendes 1,2-GHz-SSD-SuSE-Modell bis in die 600,– EUR-Region, wo man schon ausgewachsene Notebooks bekommt, deckt HP auch hier ein weites Feld ab. Die Verarbeitung ist erste Sahne, auch gibt es bei HP z. B. kein Tuch, um das Display vor Kratzern durch eine leicht unebene Tastatur zu schützen — einerseits gibt’s gefühlt höhere Gnubbel als Abstandshalter im zusammengeklappten Zustand, dann eine auf den ersten Blick plane Tastatur und schließlich das vielgescholtene Spiegel- Schutzglas.
Ausstattungsvarianten mit 2 GB Hauptspeicher zielen in meinen Augen, wie Vista Business statt, wie z. B. beim akoya Mini XP Home, auf den Businessmarkt. Doch grade die Wahl von resourcenhungrigem OS (Vista Business) und resourcenschwacher – verglichen mit der Atom-Plattform – CPU von VIA wirft Fragen auf. Eigentlich kann ich mir das nur so erklären, daß der Entwicklungszyklus so lange schon lief, daß man bei HP mit der Ultra-Klein-Notebook-aber-größer-als-UMPC-und-dabei-auch-nch-günstig-Idee startete, als es noch keine Atoms gab — und gegen den Celeron sah die VIA-Mobil-CPU IIRC mal gut aus. Das wäre jedenfalls eine schmeichelnde Erklärung für die Gesamtkomposition; immerhin wird XP auf CD beigelegt — auf einem USB-Stick allerdings wäre es wohl sinnvoller untergebracht gewesen, hat doch auch der 2133 kein optisches, oder sonstiges, Laufwerk …
Ich bin vom Bildschirm nach wie vor überzeugt – nur das das Glas davor nicht entspiegelt oder eine sonstig entspiegelnde Vorrichtung nicht angebracht ist, stört, insbesondere draußen.
Alles in allem finde ich das 2133 eine gelungene – wenn auch arg teure – Komposition; eine Neuauflage sollte aber mit performanterem Herzen, z. B. einem atomaten Doppelkern, erfolgen, vorzugsweise einer auch noch stromsparenderen Variante. Denn ca. 3,5 Stunden ohne Netz sind jetzt für das Gesmtgewicht nicht grade viel.
Apropros Gewicht: Mein Medion akoya Mini ist mit Abstand das Leichtgewicht; mit 1144g – allerdings ohne Bluetooth-Dongle, der für mich noch dazugehörte (alternativ eine 3.5G-USB-Lösung – FONIC-Stick samt SIM: 25g).
Mein HP 2133 bringt tutti completti 1461g auf die Waage; das ist deutlich über den anvisierten 1000g der initialen Netbooks, aber gut, es sind 3 Zellen mehr als beim akoya, letzteres kommt ca. 2h ohne energetischen Nachschub aus.
Mein all-time-favorite, das um die Jahrtausendwende gebaute Sony VAIO Z600NE, bringt mit einer PCCARD für WLAN und einem Nachkaufakku satte 1792g auf die Wage …
FONIC und die fehlende Gutschrift
Also laut teltarif.de sollte längst die fehlende Gutschrift da sein:
Automatische Gutschrift durch Fonic
Fonic hat sich heute noch einmal bei teltarif.de gemeldet und mitgeteilt, dass man mittlerweile alle betroffenen Kunden herausfiltern konnte. Diese bekämen bis morgen automatisch die fehlenden 10 Euro gutgeschrieben. Falls dies wider Erwarten nicht der Fall sei, könne man sich weiterhin über die oben genannte Mailadresse an Fonic wenden.
Soweit die Theorie:
AT+CMGF=1 OK AT+CMGL="all" +CMGL: 0,"REC READ","11150115109115",,"08/10/07,08:02:59+08" Lieber FONIC Kunde, die Tarifoption Internet-Tagesflatrate wurde aktiviert. Internet-Nutzung wird jetzt pro Nutzungstag abgerechnet. Ihr FONIC Team +CMGL: 1,"REC READ","80215",,"08/10/10,03:29:30+08" 070603466F6E6963204D4D5300018708060370696E7465726E65742E696E7465726B6F6D2E64650001870906890101C656018707060364656661756C7400018718060364656661756C74000101C60001550187360603313130000187380603466F6E696320456D66 +CMGL: 2,"REC READ","80215",,"08/10/10,03:29:31+08" [...]
Tja, zumindest keine Info- oder gar Entschuldigungs-SMS bislang. Und im Internet?
ÜBERSICHT Mobilfunknummer 017678000000SIM-Karten-Status Aktiv Guthaben * 12,50 €
Klappt ja großartig …
HP Mini-Note 2133 & Ubuntu 8.10 BETA
Tja. Hätte ich mal gewartet … Aber gut, keines der genannten, nun fast im freien Preisfall befindlich scheinenden, Netbooks bietet mir die Features, weswegen ich das 2133 wollte:
eine Auflösung wenigstens in der Größe des Notebook-Standards zur Jahrtausendwende (1024+ mal 768+) in einem Gehäuse nicht größer als der MSI Wind U100 (bzw. Medion akoya Mini), Bluetooth und WLAN an Board, eine echte Festplatte für Parallelbetrieb von Windows und Linux sowie ein Express-Card-Erweiterungsslot. Und das für, vorzugsweise deutlich, unter 1000,– Euro.
Über den Cardslot liesse ich mit mir reden, aber das 1024x600er Display der gängigen Netbooks ist mir persönlich zu wenig; war schon bei den 800x480er-Gucklöchern der ersten Generation keine sinnvolle Webnutzung möglich, so ist diese meiner Meinung nach auch bei den 600 Zeilen der aktuellen Generation mehr eine Scrollorgie denn angenehmes Tun.
Gut, nun ich mein Prachtstück da, samt Spiegeldisplay mit 1280×768 Pixeln, 2 GB RAM, 120er Platte – und Windows Vista Business Basic auf einem VIA C7-M Processor 1600MHz … Das gesehene Windows ist vorinstalliert und voraktiviert — dennoch vergehen bis zur ersten Inbetriebnahme unsäglich viele, lange Minuten. Im Lieferzustand belegt eine NTFS-Partition rd. 32 GB und die Recovery-Partition 9 GB …
Disk /dev/sda: 120.0 GB, 120034123776 bytes 255 heads, 63 sectors/track, 14593 cylinders Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes Disk identifier: 0x80d2f3ee Device Boot Start End Blocks Id System /dev/sda1 * 1 4179 33567786 7 HPFS/NTFS /dev/sda2 13419 14594 9439232 7 HPFS/NTFS
Nachdem Vista fertig ist, hat es sich auch breit gemacht — sda1 belegte sämtlichen Platz, den sda2 nicht belegte :( Das wird für Otto-Normaluser das sinnvollste Setup sein, für mich bedeutete dies, daß ich erstmal rausfinden mußte, wie man unter Vista – dies war meine erste Vista-Erfahrung, und ich muß sagen, der Aha-Effekt blieb aus, der GUI-Wechsel von NT4 zu XP war ungleich größer – NTFS-Partitionen verkleinert, um Platz für das designierte Haupt-OS zu schaffen: Ubuntu. Dankenswerterweise kann Vista derlei schon von Haus aus, sodaß es danach an die Installation von Ubuntu 8.10 BETA gehen sollte …
Nach einem nicht ganz erfolgreichen Versuch mit Ubuntu 8.10 auf einem USB-Stick, wieder mit UNetbootin wie schon bei meinem akoya Mini, habe ich es dann mit einem Ubuntu 8.04.1-Image per PXE probiert und konnte das Rescue-Image anstarten, um den initialen Platteninhalt zu sichern — man weiß ja nie ;)
Hier zeigte sich die HP2133-Plattform von ihrer flinken Seite, bis etwas über 30 MByte/sec zeigte xnetload auf dem empfangenden Rechner (Athlon X2, 750er SATA-Platte) an — das GBit-Interface und die Platte scheinen nicht ganz langsam zu sein.
Die PXE-Installation von Ubuntu 8.10 BETA lief durch, aber das neu installierte System crashte beim Start des gdm; totaler Hänger, auch auf CAPSLOCK kam keine Reaktion mehr.
Ich habe dann Ubuntu 8.04.1, was auch schon auf dem akoya läuft, installiert — per PXE. Worked like a charm, hinreichend flott dank durchgängig GBit hier zu Hause zu den beteiligten Rechnern (PXE-Server ist ein Dual-P3 1 GHz – kein Rennpferd mehr, aber munterer Ackergaul für bis zu 200 MBit/sec auf dem GBit-Link) ;)
WLAN tat out-of-the-box nicht, wie nicht anders zu erwarten; die ndiswrapper-Lösung läuft aber auch hier, wie auf dem akoya Mini unter 8.04.1, schön mit NetworkManager. Auch habe ich den xforcevesa-Hack angewendet und habe nun X in 1280×768:
When the language menu comes up, select your preferred tongue and hit enter. At the Ubuntu install menu hit F6, which will bring up the Boot Options line. Add the word xforcevesa at the end of the line and hit enter. The installer will then load the kernel and begin the installation process. It is normal for the progress bar to freeze for a short period of time. Have patience.
Ok, ich hab’s nachträglich in grubs menu.lst gepackt.
Was derzeit noch nicht funktioniert, trotz – oder wegen? – neuestem ucvcideo-Treiber (scheinbar schon bei Ubuntu 8.10 BETA dabei?), das ist die eingebaute Webcam; Audio hingegen ging schon bei 8.04.1 aus Anhieb …
Soweit erst einmal zum HP 2133 mit Ubuntu; zur Usability kommen im Laufe der nächsten Woche(n) noch Beiträge, bislang bin ich aber sehr vom Keyboad angetan, für mich als 3-bis-4-Tasten-Tipper ist die Tatstatur exterm angenehm zu nutzen, zumal bei der Größe des Gerätes. Erstaunlich finde ich auch, daß ich hier, anders als beim akoya Mini, noch nicht auf das Touchpad beim Surfen oder Tippen (dieser Text wird schon auf dem HP geschrieben) gekommen bin.
Ach so, die neckische Taste zur Deaktivierung des Touchpads ist unter Ubuntu offensichlich ohne Funktion. Lustig ist, daß die LED in der Taste, die eigentlich das Touchpad und die Tasten deaktivieren soll, scheinbar willkürlich gelegentlich sich einschaltet. Ob hier der gleiche Speicherbeschreibungsbug werkelt, der etlichen Intel-Gigabit-Karten das NVRAM zerschrieben hat?

