In der City Frankfurts: kein 3G von O2 :(
VogelSchweinegrippe
Lese grade bei Spiegel Online einen Artikel zur »Schweinegrippe«:
Indiz dafür sei auch, dass sich die Menschen zu 90 Prozent in Deutschland angesteckt hätten. Im Sommer seien die meisten Infektionen noch auf Auslandsaufenthalte zurückzuführen gewesen. Für die Zukunft könne man zudem auch schwere Krankheitsverläufe und eine steigende Zahl von Todesfällen nicht ausschließen.
Da verstehe ich jetzt was nicht. Noch zum Ende des Sommers wurden Ärzte in grade gelandete Jets geschickt, busweise wurden Urlauber – Presseberichten zufolge jedenfalls – zur Untersuchung gekarrt. Und jetzt? Jetzt hat man – passend zur etablierten Zwei-Klassen-Medizin – zwei verschiedene Impfstoffe – einen mit latent weniger Nebenwirkungen für die herrschende Kaste, einen mit potentiell, man weiß es ja noch nicht, mehr Nebenwirkungen für’s Volk – eingekauft, und damit die staatlicherseits vorgestreckten Kosten auch aus dem Gesundheitssäckel erstattet werden, ist’s natürlich wichtig, daß sich möglichst viele impfen lassen. Hört man deshalb nichts mehr von Prävention jenseits »bitte keine Hände schütteln« und den Impfaufrufen?
Binnen weniger Tage hat sich die Zahl der Schweinegrippe-Neuinfektionen laut RKI fast verdoppelt. Vor zwei Wochen seien 3075 neue Fälle registriert worden, in der Woche davor seien es noch 1860 gewesen, so Hacker. Seit April dieses Jahres haben sich demnach insgesamt 30.000 Menschen in Deutschland mit der Schweinegrippe angesteckt.
Nunja, dann harre ich einfach mal der Dinge, die da virulent mich erwischen werden, statistisch gesehen. Ich glaube allerdings, daß ich aus gutem Grunde mich wenn, dann eher erst ein einigen Wochen impfen lassen würde.
“Die Pharmaindustrie wird schon nicht so fahrlässig sein, dass sie den Tod von Millionen von Deutschen in Kauf nimmt” [, so der 51-Jährige.]
So hätte ich auch gedacht, hätte es den Contergan-Skandal nie gegeben. Und selbst, stürbe ich nicht, dauerhafte Schädigung der Gesundheit muß nicht immer besser sein als ein schneller Tod …
Auf bis 10
In Bed with Bruce
Ausgehend von einem Hinweis via twitter habe ich mir Bruce Willis nach Hause geholt. Zwar nur aus Pappe, aber immerhin ;) Damit sollte dann einem geruhsamen Die-Hard-Abend mit ein, zwei Veltins nichts mehr im Wege stehen …

Bashing mySkyStatus …
Schön steht’s geschrieben:
While you’re in the air, MySkyStatus sends altitude, location, departure and arrival updates automatically to your Facebook and Twitter pages. It’s travel made social and it’s easy to set up. Let’s get started.
Nette Idee; überflüssig letztlich wie ein Kropf, aber das ist der twitter-Dienst ja auch, und warum nicht zu all dem File-Sharing-Traffic auch man ‘m bißchen was spaßiges packen? Nun denn. Nachdem sich @elburro schon damit vor ein paar Tagen mit eher ernüchterndem Ergebnis verlustierte …
elburro: now using MySkyStatus – http://MySkyStatus.com/
elburro: @wusel das ist voll #fail das myskydinges … virtueller Urlaub wird wohl nix
… konnte ich gestern und heute @jlubkoll virtuell folgen auf seinem Weg von AR nach DE. Nunja, also zumindest diese Verfolgung war mehr so der #megafail. Siehe einerseits den Screenshot, aber es geht danach ja noch weiter:
jlubkoll: @wusel jetzt schon in TXL und immer noch, definitiv #fail
jlubkoll: is now departing Frankfurt International Airport on Lufthansa Powered by Lufthansa – http://myskystatus.com/
Eigentlich hätte ich ja mehr erwartet als vollkommen falsch gezeitete Tweets über Abflüge; zumal das ja nicht sonderlich schwer sein kann, angegeben werden Flugnummer und -gesellschaft, zu jedem dieser Datensätze packt man in ein Array die twitter-Account-Daten der Pasagiere (die mySkyStatus nutzen) und pustet entsprechend über die twitter-API bei Start, Landung, Absturz und vielleicht an markanten Punkten (vorzugsweise basierend auf den Live-GPS-Daten des Fliegers, notfalls stumpf anhand des Flugplanes + Flugzeit) Tweets raus.
Einer twitter-Suche nach funktioniert das wohl auch manchmal:
is now flying over Davis Strait on British Airways https://myskystatus.com/map… Powered by Lufthansa – http://myskystatus.com/
Wobei das offensichtlich keine Live-Daten sind, sondern vorgefertigte Karten, vergleiche hier oder hier …
Nicht mehr, aber schonmal anderes Netto …
Giftiger Donut
To update or not to update, that is THE question …
Herbst. Nebel. Schmuddelwetter.
Pay for Ads
Nachdem die RTL-Gruppe schon seit Jahr und Tag versucht, den Einstieg in den Ausstieg der Free-TV-Kultur in der deutschen Fernsehlandschaft einzuleiten und dies zumindest für HDTV durchziehen will, kommt nun auch Pro7Sat1 mit Plänen zur Umwandlung von Free- in Pay-TV um die Ecke:
Der hochverschuldete Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 vollzieht eine Kehrtwende. Deutschlands größte private Sendergruppe will sich künftig nicht mehr hauptsächlich auf Einnahmen aus dem Verkauf von Werbezeiten verlassen und plant langfristig Nutzungsgebühren für die Zuschauer von Pro Sieben, Sat 1 und Kabel 1. […]
Der Konzern plant, für bisher frei empfangbare Sender wie Pro Sieben, Sat 1 oder Kabel 1 von den Zuschauern eine Nutzungsgebühr zu verlangen. “Für die Zukunftsfähigkeit des Konzerns ist es enorm wichtig, dass wir Beziehungen zu den Endkunden aufbauen, etwa über Pay-TV, Video-on-Demand oder andere Geschäftsmodelle”, unterstrich Ebeling. […]
»Beziehungen zu Endkunden«, ahja. Da Pro7Sat1 finanziell nicht grade gut dasteht …
ProSiebenSat1 ächzt im Gegensatz zum Konkurrenten RTL Group unter einem gewaltigen Schuldenberg. Dem Konzern bleibt gar nichts anderes übrig, als die Kosten massiv zu senken und neue Einnahmequellen zu erschließen. […]
… dürfte dieses »FreeTV-Abo« nichts weiter bedeuten als eine Grundverschlüsselung der P7S1-Sender über Satellit. Also weiterhin ausgedehnte Werbeunterbrechungen, Einblendungen ins laufende Programm und die Intelligenz von Glühwürmchen beleidigende Gewinnspiele. Konsequenterweise darf man erwarten, daß P7S1 dafür, wie auch beim HDTV-Angebot, auf die unsägliche HD+-Plattform setzt, die ausgedehnte Gängelung des Benutzers ermöglicht, also sendergesteuerte Aufzeichnungsverbote, Verhinderung des Überspringens von Werbepausen, …
Wenn das die Vorstellung von P7S1 von »Beziehungen zu Endkunden« ist, dann möchte ich zumindest in der Beziehung doch lieber beziehungslos bleiben. Wo bleibt der Benefit für den »Endkunden«, was ist die Mehrleistung für die geplante »Nutzungsgebühr«? Niemand zwingt P7S1, ihre Programme überhaupt zu senden; ob ohne inhaltliche Änderung das Gros der Noch-Zuschauer bereit sein werden, für das Angebot der P7S1-Gruppe zu zahlen, würde ich bezweifeln.
Funktionieren kann eine solche Strategie, wenn die Konkurrenz – hier: die RTL-Gruppe – mitzieht, und RTL war ja schon vor Jahren auf diesem Trip. Mit dem Wegfall der Sender von P7S1 – Pro7, Sat.1, Kabel1, … – und RTL – RTL, RTL II, VOX, … – würde es dann schon relativ einsam im FreeTV, dadurch könnte es durchaus »Bedarf« beim Zuschauer geben für ein kostenpflichtiges Angebot, selbst, wenn es von Werbung durchsetzt wäre wie heute …






