Anbei ein schönes Beispiel für einen #fail bei meinem HP Officejet 5605z (All-in-one). Nach mehreren Tagen ohne Druckjobs wollte ich ein Dokument kopieren, also einscannen und wieder ausdrucken. Heraus kam eine Pixelwüste mit vielen weißen Stellen; und nach meinem Dafürhalten ist eine Umgebung mit 23+ Grad und 55% Luftfeuchtigkeit keine so exotische, daß die schweineteuren Tinten nach wenigen Tagen eintrocknen dürften. Meistens behelfe ich mit mit computergestütztem Kopieren via xsane (Scan vom HP, Ausdruck auf dem Canon Pixma iP4300, der dieses Austrocknungsproblem – im gleichen Raum – nicht hat). Nun würde ich ja wechseln; aber als Linux-Nutzer kann ich nicht jedes Gerät nutzen, HP ist hier bei der Unterstützung seiner Geräte unter Linux einfach unglaublich weit vorne, nicht nur über’s Netz (oder USB) scannen geht, sogar Print-to-Fax wird angeboten … Und kann ich den Canon noch mittels Turboprint ausreizen (CD-Druck inklusive – aus OpenOffice!), so fehlt für die seitens Kodak grade massiv beworbenen Geräte leider jeder Linux-Support :( Ergo werde ich wohl weiter vor jedem Druckvorgang teure Tinte per Reinigung verschwenden und mich mit der HP-Eintrocknungstinte weiter rumärgern müssen.
Durchsicht der Kameraausbeute von der #140conf
Langsam komme auch ich dazu, nach @_refugee_ und @ifranz die in London geschossenen Bilder und Videos zu sichten und mir zu überlegen, was ich damit anfange; bislang bin ich kein Pro-User bei Flickr, mein Kontingent haben aber schon die #floatingcast-Bilder aufgebraucht, ich denke daher, ich werde mir da wohl ‘n Pro-Logo zulegen. Es ist schon erstaunlich finde ich, was man selbst aus so einer ‘Consumer-Kamera’ wie meiner Panasonic TZ7 rausholen kann, Stativ/unbewegliche Ablagefläche vorausgesetzt. Naja, Selektion und Hochladen wird noch etwas dauern, ich denke mal, Mitte der Woche bin auch ich, Linux-Jünger, damit durch – anbei schon mal ein Bild als weiteren Teaser. BTW, diesen Post habe ich komplett auf dem Motorola Milestone verfaßt; es ist nicht die bequemste Art und Weise, aber geht mit der Hardware-Tastatur und meinem 2-Daumen-System erstaunlich gut, vergleichbar mit meinem Nokia N810.
#Milestone – beware of Inboxes containing 676 MB/9566 Mails :(
Erinnerungen an London …
#Milestone: Vergleichsfoto HTC Magic
#Milestone: Nachtfoto vom Milestone …
Milestone: no connect
Tja, mit meiner (13 Jahre alten) D2-SIM verbindet’s sich schon mal nicht zu Google …
Painseeker hat wieder zugeschlagen, das angeblich letzte (vorrätige; “$Kollege, wo liegen den die Motorolas? Sind die schon alle weg?” – “Nein, eines ist noch da.” – “Wo liegt das denn?” – beide verschwinden, meine Jüngste fragt: “Papa, was ist ein Motorroller?”) Milestone im o2 Shop Bielefeld (Fußgängerzone) liegt vor mir. Und meine D2-SIM (auf die ich das Magic bei Verlängerung bekommen habe) steckt drin. APN-Settings hat Android 2.0 automagisch erkannt; nur verbinden, das mag’s noch nicht; konsequenterweise kann man initial noch kein WLAN nutzen …
[Update] Ahja, vor dem Einschalten sollte man offensichtlich das Handbuch lesen; Handbuch, wie old school … ;)[/Update]
Siebenmeilenstein
So, die ungenutzte Exklusivität ist dahin, das Milestone könnte man jetzt auch bei Vodafone erstehen können. Also, wenn’s denn welche gäbe. Resultat einer Fußgängerzonenbegehung: 2 o2-Shops verweisen auf ‘nächste oder übernächste Woche’ (Preis: 481,– €). 2 Vodafone-Dependancen sind ähnlich uninformiert, hier kostet der, VF-gebrandete, nackte Meilenstein schon 499,– €. Lichtblick The Phone House? Nö; für 529,– € gedenkt man hier ‘zum Weihnachtsgeschäft’ mit Meilensteinen Kunden ködern zu können … Gleich mal die Marktlage in Bielefeld erkunden, ob’s da genauso meilensteinslos zugeht?
Endlich wird's Sommer!
#140conf – ein Rückblick
£ 425.00 – war es das wert? Dank eines Sponsorcodes (via Kodak) muß ich mir diese Frage nicht stellen, wobei der selbstbezahlte Flug (unter € 100,– »dank« easyjet.com) und Hotel (£ 150,–) plus Transfer und so weiter auch gehörig Löcher in die Reisekassen schossen.
Gut, ich gehe, vielleicht anders als z. B. @ifranz es tut, anders an solche Events heran. Ich bin, woran ich jedes Jahr im Frühjahr erinnert werde, keine 25 Lenze mehr, aber als ich in etwa 25 – plus/minus ‘n paar – war, waren die sog. »[IRC] Relay-Parties« – später abgelöst durch »Channel-Parties« – en vouge. Ich krieg’s jetzt grade zeitlich nicht mehr zusammen, aber irgendwann in dem Zeitrahmen waren auch die – von Netzbekannten bis -freunden organisierten – »Amiga-Treffen« ein steter Bestandteil meiner jährlichen Aktivitäten. »Meka«, das »Meeting Karlsruhe« hat es mehr oder minder in die Jetztzeit überlebt, glaube ich; persönlich war ich mit meinem Schlafsack IIRC nur einmal dort.
Letztlich hatte ich wohl einfach Glück; von den von mir besuchten RPs gibt es augenscheinlich keine Bilder mehr online, die mich in, äh, alkoholisiert-entspannter Pose zeigen würden. Dieses Glück haben heutige Kids (schülervz) oder Studis (studivz) eher nicht — ich nenne es auch gerne die »Gnade der frühen Geburt«, bevor Google & Co erschaffen wurden und das Netz ein Gedächtnis (durch entsprechende Dienste) hatte …
Insofern: Für mich wäre die #140conf weniger ein Quell spannender Informationen gewesen sondern die Reinkarnation einer RP in Zeiten von twitter: traf ich seinerzeit (endlich) mal Leute wie {insert_famous_gal_or_guy_here}, würde ich jetzt vielleicht Leute wie @spreeblick
oder den Sascha Lobo in freier Wildbahn erleben (evtl. sogar inkognito beobachten können) … Ja, insofern war meine Motivation, die Eintritts-Sponsorschaft anzunehen, vielleicht untypisch; andererseits: so ganz taufrisch waren die meisten Anwesenden auch nicht … Dank @Kodak_DE hat sich meine Erwartung mit sowohl @spreeblick als auch @tknuewer beim gemeinsamen Mittagessen erfüllt. Mehr Connections hätte ggf. noch die After-Show-Party gebracht,
zu der wir ( @_refugee_ und @ifranz sowie ich, @wusel aus Gründen der Erschöpfung und der vorgerückten Stunde nach extensiver experimenteller Photographie der Tower Bridge nicht mehr gingen.
Ich denke, ich habe viel gelernt über meine TZ7 an diesem Abend, außerdem viel über die aktuellen digitalen Spiegelreflex-Kameras (die gar nicht mehr immer einen Spiegel reflexen) … Über twitter, nunja, ich habe viel gehört von $company, die aus $diesen oder $jenen Gründen twitter einsetzt …
Well; I don’t neither own nor run a multi-million dollar company — aber ich als, vielleicht untypischer, Endkunde stellte doch eher schnell fest, ob ein @corp-Account bei twitter »ernst gemeint« ist oder Bullenscheiße aus dem Berater-Dunstkreis. So hat sich die ach-so-»Generation Now«-affine Vodafone bis heute nicht bei mir gemeldet, obwohl sie a) twitter nutzen und ich b) teils massiv über sie geläster-twittert habe (bewust, btw). Bei @Kodak_DE ist das evtl. etwas anderes, da wir uns seit dem #floatingcast auch face2face kennen (früher hätte man »persönlich« geschrieben; klingt heute komisch, oder?); aber ein anderes (Negativ-) Beispiel sei o2: als ich #pre vor dem Launch verwendete, folgte mir ein o2-Bot und ich bekamt teils sogar zielgerichtete Nachrichten von ihm (/ihr/wasauchimmer). Heute, d. h. seit knapp ‘ner Woche, twittere ich über den #Megafail von o2 bzgl. des Motorola Milestones, und was passiert: nixe. Das Schweigen im Walde ist LAUT, verglichen mit dem, was o2 zu deren Unwilligkeit, das Motorola Milestone auch zu verkaufen, schweigt …
Quintessenz: vielleicht war ich schlicht nicht $Zielgruppe. Was ich aber immer wieder wahrgenommen habe: das Unverständnis über die Tatsache, daß eine »Konferenz über twitter« ohne twitter-Nutzung gestattende Infrastruktur abgehalten wird. Klartext: es gab kein für die #140conf-Teilnehmer kostenlos nutzbares WLAN! o2 Indigo, der Tagungsort, wird »bewirtschaftet«, augenscheinlich auch auf den 802.11-Frequenzen; auf Anfrage gab es für eines der to-be-paid-for-WLANs Credentials für »Blogger«; wie der »offizielle« Ablauf sein sollte weiß ich nicht, da ich ein Gespräch mit @JeffreyHayzlett und einem mir unbekannten Blogger mitbekam. Letztlich habe ich für @ifranz einen Zugang gesichert – Papierzettel, aber sowas von 1.0 … –, da sein Mac nicht mit den von @Kodak_DE unter der Hand kommunizierten Zugängen spielen wollte. Mein Ubuntu wollte weder-noch, was ich leider erst gegen Ende des Tages realisierte — und den noch immer benutzten Windows-Treiber (via ndiswrapper) als Schuldigen ausmachte; mit »b43.ko«, dem nativen, nachprogrammierten Linux-Treiber für das Broadcom-WLAN-Chipset meines HP 2133 klappte die Verbindung zu allem WLAN-Netzen auf Anhieb …
Ich war auf keiner #140conf vorher — und werde freiwillig wohl auch keine mehr besuchen. Ich war auch noch niemals in New York oder San Francisco; sofern die #140conf dort ebenso stümperhaft abgehalten wurde, würde es mich wundern, falls dieses Format 2009 überlebt. Ich hege Mitgefühl für @Kodak_DE wo glaubhaft versichert wurde, daß derlei Dinge außerhalb dessen lagen, was ein Sponsor beeinflussen konnte (daher auch die »geheimen« Zugänge zum »Kodak-WLAN«) — was nur bedeuten kann, daß auch Kodak als großer Sponsor sich ggf. 2010 mehr einbringt in (oder konsequent aussteigt aus) diese Jeff-Pulver-Story …
Schade, letztlich. Die Idee an sich war ok: »You will find individual talks set to: 10 minutes; “Featured talks” 15 and 20 minutes and the various panel discussions are set for 15 and 20 minutes.«
Mindestens bei @spreeblick Session wurde aber der Zeitkorrekturstift angesetzt und ein Zeitziel von 5 Minuten angefragt; ich schätze einfach mal, daß das andern auch nicht gutgetan hat?









