Eine Passage eines Golem.de-Beitrages möchte ich nicht unkommentiert lassen (Hervorhebung von mir):
Die fehlerhafte Anzeige sorgt dafür, dass sich der iPhone-Besitzer über plötzliche Verbindungsabbrüche wundert, obwohl die Signalqualität laut iPhone-Anzeige eigentlich gut ist. Tatsächlich ist die Signalqualität aber schlecht und es kommt zu den vor allem in den USA berichteten Verbindungsabbrüchen. Aufgrund eines besseren Ausbaus des Mobilfunknetzes in Deutschland fiel das Problem hierzulande weniger deutlich auf als in den USA, wo die meisten iPhone-Kunden gezwungenermaßen im Netz von AT&T telefonieren.
Kritisiert worden ist dieses Zwangsbundling an einen Mobilfunkanbieter ja schon mehrfach, auch von mir; aber hier sieht mah IMHO auch sehr schön, warum das einfach keine gute Idee ist. Selbst im »gelobten GSM-Land« (im Vergleich mit den USA) ist nicht jeden Netz überall gleichgut ausgebaut. Zwar hat die Telekom wohl einiges seinerzeit getan, um das erste Apple-Telefon gut versorgen zu können bzw. genauer: den Kunden eine akzeptable Leistung auch und grade ob der technischen Unzulänglichkeiten jenes Gerätes zu bieten. Aber es gibt meiner Erfahrung nach dennoch Gegenden, wo man sich gewöhnlich aufhalten kann und ein anderes Netz bessere Leistung brächte. Dem Nutzer die Freiheit zu nehmen, auf seine Bedürfnisse – und eben nicht die von Apple – abgestimmte Lösungen kombinieren zu dürfen, hat mich beim iBrick seinerzeit abgeschreckt und da Apple diese Philosophie bis heute nicht geändert hat – siehe iPhone 4 –, bleiben Produkte dieser Firma für mich auch weiterhin unkäuflich.
