Schöner Der Westen-Artikel:
Die Lufthansa verwies auf zehn nur mit Piloten besetzte Überführungsflüge am Samstag. „In Frankfurt wurden die Maschinen von unseren Technikern untersucht. Weder auf den Cockpitscheiben, an der Außenhaut noch an den Triebwerken fanden sie auch nur den kleinsten Kratzer“, sagte Konzernsprecher Klaus Walther dem Blatt. […]
Die Lufthansa überführte am Samstag zehn leere Langstreckenflugzeuge von München nach Frankfurt. […] In enger Absprache mit der Deutschen Flugsicherung seien sie circa 3.000 Meter hoch nach Sichtflugregeln geflogen worden. In dieser Höhe bestehe keine Gefahr durch die Flugasche.
Wir halten fest:
- Lufthansa und Air Berlin halten das Flugverbot für übertrieben
- Lufthansa verweist u. a. auf ihre Überführungsflüge in 3km Höhe vom Samstag, die keine Beschädigungen durch Vulkanasche gezeigt hätten
- Auf 3km Flughöhe gibt es keine Beeinträchtigungen durch Vulkanasche, diese schwebt irgendwo paar km höher rum
- Innereuropäische Flüge wären auf verringerter Höhe also wohl möglich; warum macht man keine? Zu teuer? Zu wenig Raum?
Auch die Diskussion um eine Lockerung des Nachtflugverbotes nach Wiederfreigabe des Luftraumes – was man ja auch durchaus verrechnen könnte: ~1 Woche kein Fluglärm, dafür 2, 3 Nächte danach mal extremen, warum nicht? – klingt, wie die um die Sinnhaftigkeit des Flugverbotes, mir ein bißchen nach einem Stellungskampf — ist bald wieder Wahl, wo gerne Milliarden an hilfsbedürftige Konzerne vergeben werden?
