Meeframe, ein Produkt mit ohne Spaß :(

Vor einem Jahr habe ich mir ja einen digitalken Bilderrahmen zugelegt, den »Meeframe« der Firma LOOQS. Kurz nach meiner Bestellung bei Amazon Deutschland verschwand das Gerät, nicht nur dort, aus dem Portfolio — naja, 130,– EUR sind jetzt nicht die Welt, und zumindest die Anbindung an Picasa klappte ja problemlos, ich konnte so mobil neu Fotos hochladen, die meine Familie zu Hause dann auf dem Meeframe zu sehen bekam.
Der Upload per Mail an den Meechannel-Dienst der LOOQS-Leute hingegen … hat glaube ich genau einmal geklappt, unter Linux mit Firefox jedenfalls machte Meechannnel über Monate den Eindruck, unfertig zu sein –

und derzeit seit längerer Zeit platt wegen »Server Maintenance« –, so daß ich Meechannel mental ad acta legte. Schade; aber es zeigt wieder einmal, daß man als Kunde sich eben nie auf im Netz (oder, um auf Microsoft zu referenzieren, »der Cloud«) angebotene Dienste verlassen darf. Hardware, die nicht auch vollumfänglich oder zumindest weitgehend ohne Internet-Verbindung oder Server dort funktionsfähig ist, sollte man grundsätzlich meiden; nicht nur aus Datenschutzgründen, sondern insbesondere aus Gründen des Investitionsschutzes.
Nun gut. Mittlerweile haben wir 2011, und in dem einen Jahr seit dem Kauf hat es – für mich durchaus überraschend – tatsächlich drei Firmwareupdates für den Meeframe gegeben. Und ich wurde sogar, wie gewünscht, per Mail informiert, und auch nur dies — immerhin. (Schon mal ein Produkt bie Pinnacle registriert? Dann weiß der geneige Leser, was ich meine …)
Unschön ist allerdings, daß auch in dem abgelaufenen Jahr, nachdem auf meine Anfrage nach Audio-Streaming eine positiv-aufschiebende Rückmeldung kam (siehe Screenshot), nichts dergleichen implementiert wurde. Nachdem ich mittlerweile Squeezebox-Fan bin (basierend allerdings aus Squeezeslaves und keinen Hardwareboxen von Logitech boslang), wäre es aus meines Sicht natürlich traumhaft, wenn die LOOQS-Leute einen entsprechenden Client implementieren würden — aber selbst manuelle Anwahl eines UPNP-Servers wäre ja schon toll, derzeit gibt’s davon leider … nix. Und leider basiert der Meeframe wohl auch nicht auf Linux, sodaß eigene Hacks kaum möglich sind — schade, an sich nette Hardware, leider mehr so langweilig, trotz WLAN und einem von der Idee her vernetzten Ansatz :-(

BTW: Über Hinweise auf »modbare« DPFs (Digital Picture Frames), vorzugsweise Linux-driven, in den Kommentaren wäre ich dankbar. Werde nun erst einmal gucken, ob ich mein China-Tablett nicht zu einem Squeeze-Slave und fernsteuerbaren digitalen Bilderrahmen umfunktionieren kann — zu mehr ist das Ding ja eigentlich eh’ nicht zu gebrauchen ;)

One Reply to “Meeframe, ein Produkt mit ohne Spaß :(”

  1. Habe zwar keinen Tipp und nutze auch einen WLAN-fähigen Bilderrahmen und Framechannel als “Futtermittel”, aber auch bei letzterem glaube ich, dass das nicht mehr viel passiert.
    Also an Tipps zu solchen Geräten wäre ich auch sehr interessiert :D

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