Foleo?

Hmm, wieder mal ein Subnotebook, UMPC oder etwas in der Art? Auf Golem.DE finden sich mehrere Berichte zum Palm Foleo, außerdem hat natürlich neuerdings.com sich des Themas angenommen.
Nun bin ich ja Linux-affin und seit ca. 1998, als ich beruflich die erste IP-Verbindung – damals noch über SCD, also Einwahl mit 9600 Bit/sec (GPRS gab’s da zum. bei D1 noch nicht, IIRC) – mit satten 700 ms RTT für ein 56-Byte-ICMP-Paket erleben durfte, auch auf der Suche nach unterwegs optimal nutzbaren Internetequipment. Bislang bin ich noch immer bei meinem 1,2-kg Sony Vaio ZE-600NE plus UMTS-PC‐Card als bestem Kompromiß aus mobiler Nutzbarkeit, Preis-/Leistungsverhältnis und Mobilität.
Ich habe mehrere Windows-Mobile-PDAs probiert (Versionen 2002, 2003) – persönliches Fazit: let’ ’em burn in hell, der Mobile-IE ist reine Platzverschwendung im ROM (Access’ NetFront hingegen war fast sinnvoll nutzbar), die 240x320er Auflösung ist zu gering, die Schrifterkennung oder Soft-Tastatur nicht für längere Texte sinnvoll nutzbar, das »OS« nur solange stabil, solange man keine Programme nachinstalliert … Wie gesagt, persönliches Fazit, YMMV –; ich habe mir ein BT‐Faltkeyboard für’s 6630 gekauft und mit putty und einem alternativen Browser (auch beim 6630 ist der eingebaute Brauser eher Platzverschwendung im Festspeicher, IMHO) das ultramobile Internet ausprobiert: da die 240x320er PDA-Auslösung schon für’s Arbeiten zu gering ist, ist die noch geringere des 6630 wahrlich keine Hilfe. Für ‘nen Dienst-Restart per Kommandozeile reicht’s … knapp.
Die »Linux‐Designstudie« von Nokia (Nokia 770) habe ich bei einem Kollegen gesehen und in der Hand gehabt, überzeugt für den mobilen Einsatz hat mich das Setup irgendwie noch nicht.
Die UMPCs klingen spannend, werde ich mir irgendwann mal näher ansehen (so ab Generation 2 oder 3).
Und der/das Palm Foleo? Eine wirkliche Meinung dazu habe ich noch nicht. Es erscheint mir auf den ersten Blick wie eine Weiterentwicklung des Nokia Internet Tablets zu sein; was ich suche ist ein mobiles Gerät mit nutzbarer Eingabeinfrastruktur (Stift als Mausersatz, mind. zusätzlich vorhandenes Hardware-Keyboard mit normalfingernutzbaren Tasten), Unterstützung aller aktuellen, weitgehend offenen Webtechnologien (Java, JavaScript, Flash) und genug Rechenleistung, um eben auch streaming content darstellen zu können. Das ganze mit einer Auflösung möglichst jenseits 800×600 und einem Formfaktor unter 12″ und 1,2 kg …