Ich hatte gestern abend kurz die Gelegenheit, ein N900 live und in Farbe zu bewundern, in die Hand zu nehmen, zu bedienen – und abzulichten. Mein erster Eindruck war: Whow, klobig! Man kann es auf dem Bild sehen, das N900 ist etwas dicker als das #Milestone/#Droid, bei sonst verglichbare Maßen. Auch das Gewicht erschien vergleichbar; das N900 liegt aber meiner Meinung nach gefälliger in der Hand als das eher kantige Droid.
Bei der GUI von Maemo 5 hat sich, verglichen zum N810, einiges getan, leckeres Eyecandy ;) Technisch liegen wohl 50 MHz zu Lasten des Droid zwischen den Geräten, HW-Beschleunigung bei der Grafik bieten beide und ein testweise vom N900 zu meinem Droid per BT übertragener MP4-Trailer lief auf dem Droid ähnlich flüssig wie auf dem N900.
Vorteil N900: es spricht heute schon Flash. Nachteil – aus meiner Sicht -: die Tastatur ist beim N900 nur dreizeilig, mehr Mehrfachbelegungen müßten die Folge sein – groß ertastet habe ich da aber nichts; ggf. wohl Gewöhnungssache. Prohibitiv finde ich den Preis, der signifikant über dem des Milestones im deutschen Markt liegt. In der gestrigen Geeks-and-Gadgets-Runde wurde der Preisaspekt allerdings als nicht so gravierend gesehen …
Nunja, soviel Text, getippt auf meinem Milestone ;), mag erstmal reichen – ich bin gespannt, ob Nokia mit Maemo 5 noch Fuß fassen wird im (deutschen) Smartphone-Markt – grade gegen die bestehenden Android-Alternativen und deren Market.
#N900 – erste Eindrücke
(Blogged via flickr)
Kamera: HTC HTC Magic

