Ja, heute muß Donnerstag sein … Donnerstage sind nicht so meins.
Also, ja, der Alice-Techniker, der in Wirklichkeit von der T-Com war und nur auf die alte BiTel-Dose (wo das Alice-IAD schon tapfer DSL gesynct hatte um 11:40, als ich mich aufmachte, erwartend, es käme nun doch kein Techniker mehr, mal die vorhandenen TAE-Dose mit Alice’ IAD zu beglücken) die Alice-Comfort-DSL-Leitung am Hausverteiler umklemmte, der war da. Und die von QSC gelieferte DSL-Infrastruktur tut auch soweit — mittlerweile leuchtet die »Internet«-LED am IAD (Intgrated Access Device, DSL-Modem, Router, Switch und ISDN-/Analog-zu-VoIP-im-PVC-Gateway) auch.
Leider war die Inbetriebnahme alles andere als simpel; während der T-echniker freundlicherweise mit seinem Allzweckhörer über die Analogports des IAD die Voicefreischaltung (bei Alice muß man einen Code endweder im IAD hinterlegen oder aber vor dem ersten Telefonat eintönen) machte, tippte ich zum vierten oder fünften Male die olle, schriftliche mitgeteilte, Benutzerkennung »@alice-dsl.de« ins entsprechende Feld der IAD-Weboberfläche (die ich über ein »ifconfig eth0 192.168.1.2 up broadcast« erst erreichbar machen mußte — für die Einrichtung eines Internetzuganges Windows zu booten, ist dann doch unter meinem Niveau –; leider machte das IAD initial kein DHCP). Close … but no cigar.
Telefonie ok, Internet rot. Mierda. Gut, alles auf Anfang, es gibt einen – ohne Warnungen zu nutzenden – Menüpunkt »Werkseinstellungen« im IAD. Gelesen, geklickt.
IAD-Assistenten durchlitten, Telefoniefreischaltnummer eingegeben, angenommen – Telefonie-LED bleibt unterkühlt dunkel. Fickschweinkacke; aber weiter: Internetzugangsdaten doppelt und dreifach überprüft nochmals eingegeben – Internet: rot. Gnagnagna. Hilfreich übrigens, das »aus Sicherheitsgründen« keines der Passwörter angezeigt wird, auch nicht – wie bei der Fritz!Box – wahlweise. Kann man super Fehler finden …
Also – ich hatte ja mein HSDPA-Internet dabei – Alice-Kundenseite aufgerufen, dortige Hotline-Nummer zu diesem Vertrag angewurfen — es war die falsche, aber immerhin, man verband mich als »Comfort-« (und Business-) Kunden weiter an die richtige Hotline.
Ich: Hallo erstmal, ich brauch’ wohl neu Zugangsdaten …
Alice: Ah, welche nutzen Sie denn?
I: Na, die, die sie mir geschickt haben, …@alice-dsl.de.
A: Ahja, da hat der Computer leider einen Fehler gemacht, da fehlt noch ein -office nach alice.
I: [Schimpfworte zurechtleg für’ spätere Nicht-Niederschrift im Blog] Äh. Ah. Aaaaalso, heißt das @alice-office-dsl.de?
B: Ja.
I: Na super. Kein Wunder, daß das nicht ging … Gut, und ich brauche dann wohl eine neue Voice-PIN…
A: Wieso das denn?
I: Naja, nachdem das nicht ging, habe ich die IAD auf die Werkseinstellungen zurückge…
A: DAS SOLLEN SIE DOCH AUCH NICHT!
I: Äh, nicht? Da steht nicht, daß man das nicht soll, und da es mit der Anmeldung …
A: Aber dafür haben Sie doch die Hotline! Da kann ich jetzt auch nichts machen, das System [tut irgendwas, was ich weder verbal noch im Kontext verstanden habe] um 16 Uhr.
I: Und was heißt das? Telefonie ist jetzt tot… [“Jetzt” heißt: 12:46 ..]
A: Vor 16 Uhr kann ich da nichts machen!
I: Also muß ich jetzt ohne Telefon bis 16 Uhr warten — und dann nochmal anrufen, wenn’s immernoch nicht wieder geht?
A: Ja. Vor 16 Uhr kann ich da nichts machen, das System [und wieder habe ich es nicht verstanden; vielleicht auch eine Hörblockade bei mir …]
I: Na, dann hoffentlich auch nicht wiederhören um 16 Uhr, Danke. *klack*
Da wurd’ die doch richtig pampig, als ich sagte, ich hätte das IAD zurückgesetzt‽ Hallo? Liebe Alice, wenn Ihr nicht wollt, daß man sowas macht, dann sperrt doch auch den Zugriff auf diese Funktion, wie Ihr das ja mit zu ziemlich allem getant habt, was man als Enduser von seinem Modem-Router gerne erfahren würde (wie z. B. DSL-Parameter (vgl. Hansenet-User-Forum) …). Was für Sumpfdotterblumen, ehrlich.
Die fehlerhaften – schrftlichen – Zugangsdaten, zu deren Korrektur die Realisierungszeit dieses DSL-Zuganges von satten zwei Monaten(!) – fünf Wochen über dem Server-Versprecher-Versprechen von drei Wochen – nicht gereicht hat, mal ganz außen vor gelassen. Hätte Alice korrekte Daten geliefert, wäre das eine Sache von 5 Minuten statt 50 plus Anschiß von der Hotline gewesen. Business-Service, fürwahr.
Und der nächste Klopfer sind dann die rd. 6 MBit/sec des »maximal mögliche Bandbreite«-Anschlusses, wirbt Alice doch ganz anders:
Alice stellt bei allen Produkten immer die maximal mögliche Bandbreite von bis zu 16.000 kbit/s zur Verfügung.
Die tatsächliche Geschwindigkeit einer DSL-Leitung ist von verschiedenen technischen Faktoren abhängig, auf die kein DSL-Anbieter Einfluss nehmen kann. Hauptsächlich hängt sie von der Entfernung (Leitungslänge) Ihres Hauses zum nächstgelegenen DSL-Netzknoten ab oder ob Sie per WLAN oder Kabel ins Internet gehen
Naja, T-Com bewirbt hier VDSL und DSL16plus; das Alice-IAD sagt, die Dämpfung läge in dem Bereich, wo lt. Wikipedia rd. 18 MBit/sec noch drin sein sollten bei ADSL2+ …
Naja, ich habe mittlerweile auch nichts anderes mehr erwartet; mal sehen, wie stabil Internet und NGN-Telefonie sind …
Um den Tag abzurunden teilte mir die Telekom heute per »Auftragsbestätigung zu Ihrem Auftrag vom 13.07.09« mit, daß sie auf meinen angeblichen Wunsch hin zum 31.07.09 mir VDSL 25 abschalten und DSL16plus schalten würden. Telefonisch geklärt und storniert, zumal ich am 13.07.09 mit keiner Vertreternase gesprochen habe — das war drei, vier Wochen vorher und es ging um einen VDSL25-Neuvertrag zu günstigeren Konditionen. N-a-r-f-! Nicht mein Tag, dieser Donnerstag …

äh … heute ist Mittwoch …
Gefühlt ist heute Donnerstag, so! ;)
Um der Wahrheit die Ehre zu geben: ich habe dann doch noch abends gegen 20 Uhr bei der (kostenlosen – wie schon geschrieben für mich mittlerweile der Lichtblick an Alice(Comfort) …) Hotline angerufen; bei NGN-Anschlüssen, das deckt sich auch mit Foren-Postings, schaltet Alice erst einmal 6 MBit/sec und »beobachtet« »automatisiert« über zwei Wochen die Verbindung – ist ja kein Problem, da a) das den Netzabschluß bildende IAD zumindest in diesem Fall Alice gehört und sie b) per TR-hastenichgesehen auf das IAD zugreifen können –, nach zwei Wochen sollte das optimale Profil eingestellt worden sein. Automatisch. Mit der Bestätigung von 600m Leitungsweg – kein Wunder, könnte ich durch Häuser spucken, würde ich nach der nächsten Häuserreihe die zuständige Vermittlungsstelle treffen (die gleiche, die auch mein VDSL über knapp 900m liefert) – haben wir uns dann vertagt ;)
Punkt b) oben ist im übrigen (mit) der Grund, warum hinter dem fremdgesteuerten Netzabschluß eine (um dropbear und openvpn aufgebohrte) Fritz!Box das LAN gegen den ISP abschottet. Eigentlich schade, denn das Spharion IAD 3231 ist eigentlich ein weiteres schnuckeliges Linux-Teilchen und könnte, wenn mit allen Features dem Benutzer freigegeben, den Wunsch nach einer Fritz!Box obsolet machen — zumindest der IAD 3231 könnte wohl (fast) alles, was die Fritz!Boxen auch können, vielleicht von integriertem Fax, Anrufbeantworter und Parallelruf abgesehen … Naja, is’ halt nicht, und noch dazu ist das Gerät fremdgesteuert.