Verglichen mit dem Kollegen vom pottblog sind meine Zustellungsprobleme eher so langweilig. Die DHL-Fahrerin
versteckt Paketsendungen unauffällig auf der Terrasse und verzichtet, damit niemand auf dumme Gedanken kommt, konsequent auf den Einwurf von Hinweiszetteln — sofern ich denn eine Trackingnummer vorab erhalten habe, gucke ich, wenn dort »ausgeliefert« gemeldet wird, also abends mal auf die Terrasse nach auffällig unauffälligen Kartons. Habe ich keine Trackingnummer erhalten … fluche ich still in mich hinein. GLS, UPS, DPD oder auch Hermes allerdings geben Pakete gerne in der Nachbarschaft ab, gewährt ihnen auf das summarische Klingeln bei allen Parteien niemand Einlaß — letzteres klappt glücklicherweise meistens, so daß ich auch hier keine Zettel, wohl aber mein Paket vor der Wohnungstür abends vorfinde.
Nur verstanden, warum mein Garten bei DHL »Lieselotte« heißt, das habe ich noch nicht. Wäre es nicht einfacher für DHL, das Paket im Garten zu deponieren und einen Benachrichtigungszettel in den Briefkasten zu werfen, anstatt jemanden mit hiesiger Anschrift zu erfinden, der dann, mit kindsgleicher Unterschrift, den Empfang quittiert — hier in der Straße aber gar nicht gemeldet ist?
Aber eigentlich bin ich ja ein zufriedener DHL-Kunde; der Transport ist – sofern der Absender das Paket wirklich auf die Reise schickt und dies nicht nur in seiner EDV plant – flott, selten über einen Tag quer durch die Republik — Destination Sietland eingeschlossen. Die Auslieferung erfolgt, wie beschrieben, fast immer problemlos und direkt, auch wenn hier grade persönlich niemand anwesend ist — und durch die Überwachungskameras im Garten kann ich zumindest nachvollziehen, sollte ein Dritter mir meine Pakete mopsen. Nur was in dem Fall wäre – »Lieselotte« unterschreibt, aber ich finde kein Paket –, das herauszufinden dürfte nicht erstrebenswert sein …
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