N95: Großes Kino als Kurzfilm

Wie ich schon zwitscherte, ist bei aktiver Nutzung des N95 der Vergleich mit ersten Elektroautos nicht unangebracht: richtiger Schritt in die richtige Richtung, leider der technischen Machbarkeit noch etwas voraus.
Ich habe heute, an Tag 2 meines Lebens mit dem N95, es morgens gegen 9 Uhr vom Ladegerät getrennt, tagsüber munter die Vodafone live! InternetFlat exploriert, bißchen ntv nebenbei laufen lassen und nach WLAN-Accesspoints gescannt und mit WEP- als auch WPA-PSK-Basen mich verbunden, Fotos geschossen, Google Maps laufen lassen (und bedauert, daß das interne GPS nicht darin verfügbar/nutzbar ist), …
Ist ja alles kein Zeitaufwand (Mobile TV ließ ich vielleicht 5 Minuten laufen, während ich »logistische Meldungen« entsorgte; WLAN-Scan läuft alle 10 Minuten und als ich eh’ im Lab war, konnektierte ich mich zum AP dort, …) — ich wollte nur mal sehen, wie lange denn das Teilchen wirklich einsatzbereit ist, ungleich großvolumigere Nur-Navis schaffen es auch nur vielleicht 4 Stunden, Ihr Display zu betreiben und die Route kontinuierlich weiterzuberechnen, bis sie wieder Strom haben möchten …
Nunja, kurz: das Resultat war doch ziemlich ernüchternd. Trotz der radikalen Stromsparmaßnahmen (insbesondere “Display ASAP wieder dunkel schalten”) reicht bei moderater Nutzung der Features des N95 eine Akkuladung grade mal ‘nen normalen Arbeitstag.
Allerdings hatte ich schon im Urlaub feststellen müssen, daß UMTS den Handyakku spürbar mehr belastet als GPRS/EDGE — das (betagte) 6630 mußt als Modem betrieben meist nach 2-3 Stunden ans Ladegerät, von welchem es bei UMTS-Link allersings dann nicht aufgeladen wurde (der Saft aus dem Netzteil schien direkt in den doppelten Sendebetrieb, BT & UMTS, zu gehen). Wie das mit WLAN aussieht, kann ich nur erahnen …