An sich mag ich die c’t ja, aber was nun lt. Golem.de als Sommerlochsaufreißer herhalten muß, irritiert mich schon etwas.
Von einer »massive DSL-Lücke« kann meines Erachtens keine Rede sein, wenn der Nachbar auf meine Windowsfreigaben zugreifen kann. Im Gegenteil, das ist eigentlich der Sinn einer Vernetzung …
Wenn es eine Lücke gibt, dann liegt sie an schlampigen Defaulteinstellungen eines viel zu weit verbreiteten Möchtegern-Betriebssystems aus Redmond, USA.
Ich werde nie begreifen, warum immer gleich »Fehlkonfiguration! Fehlkonfiguration!« an die Adressen von Internetzugangsvermittlern skandiert wird, wenn mal wieder eine Scheunentor-Windows-Kiste eindrucksvoll beweißt, wie sehr Redmond bei den Defaulteinstellungen irrte.
Wer fordert, daß Windows-Nutzer durch technische Maßnahmen vor sich selbst und ihrem anfälligen, fett gewordenen, Ex-Rennpferd beschützt werden, ist letztlich auch bereit, sich 2007 noch auf Internetzugänge mit filterndem Zwangsproxies einzulassen …
