Netzwerkredesign

*seufz* Gut, war zu erwarten, auf der Agenda (nicht »2010«) steht’s auch schon länger — im Vorgriff auf VDSL werde ich allerdings mein Netz umbauen müssen. Bislang hängt mein Heimnetz über 2x DSL (1x T-DSL 16000, 1x GTelnet-SDSL 1500/576 (don’t ask ;)) und entsprechende SSL-Tunnel am Internet; welche der Leitungen (bzw. Point-to-Point-Tunnel) konkret genommen wird, entscheidet OLSRd

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Derzeit terminieren beide DSL-Links physisch und logisch auf einem (Linux-) Router; unter Redundanzaspekten nicht optimal, werde ich im ersten Schritt aber wohl so lassen. Fernziel ist ein Setup mit mehreren Routern (und, erstmal, nicht-redundanten Baummarkt-Switchen ;)), die über ein OLSRd-Netz und unabhängige Pfade (ISDN- und/oder UMTS-Backup? WLAN- oder Powerline-Link zum Nachbarn?), durch die jeweils SSL-Tunnel zu redundanten Servern im Datacenter aufgebaut werden, die Anbindung gewährleisten. Spannend werden dabei sicherlich Routing, ggf. NAT und natürlich das notwendige Firewalling. Letzteres wird wohl sinnvollerweise ins Datacenter verlagert werden müssen, spart Bandbreite auf den dünneren Links nach Hause als auch Komplexität in der Synchronisation der Settings.
Für IPTV allerdings reicht das bisher auf Unicast und Tunneling ausgerichtete Setup nicht mehr; Zugriff auf T-Home-Inhalte habe ich nur direkt am DSL-Interface der T-Com und nicht aus dem Internet, welches am Ende/Anfang des Tunnels verfügbar ist.
Zum Glück bin ich ausnahmsweise wohl nicht der Erste, der die vorgegebenen Pfade zu verlassen gedenkt; zu T-Home IPTV mit VDSL und Linux-Router gibt es schon mehrere Anleitungen. Ich bin mir aktuell nur nicht sicher, wie die Adaption auf mein Netzwerk aussehen wird ;)
Erste Versuche, die öffentlich-rechtlichen Streams über meinen T-Online-Zugang im Rahmen von Call & Surf (nicht T-Home Entertain) zu erreichen, schlugen denn auf dem bestehenden Setup fehl, der betagte Router mag schein’s die IGMP-Geschichten nicht an ppp0 weiterleiten — wobei ich natürlich nicht mal weiß, ob man zum. den öffentliche-rechtlichen Kram schon mit »nur« einem T-Online-Zugang empfangen kann. (Ehrlich gesagt zweifele ich ja daran ;))
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[sup]1[/sup] Da T-DSL wg. Zwangstrennung mind. alle 24h kurz ausfällt, ist dies der zuverlässigste Weg aus meiner Sicht, die Verbindung nach Hause aufrecht zu erhalten; auch wechselnden Einwahl-IPs stören so nicht: dank fester Adressierung der Zielsysteme gibt’s nur den unvermeidlichen Packetverlust zwischen Wegfalls des ppp-Links und dem Rerouting durch OLSRd.
Der SDSL-Link ist, wenn auch aus heutiger Sicht etwas langsam, stabil – außer bei technischen Problemen, die vielleicht 1x im Jahr auftreten – und bringt eine statische IP mit. Und er ist unabhängig von der T-Com-Infrastruktur — von der letzten Meile abgesehen.