Versöhnliche Gesten

Hmm, was das das gestern Abend bei »Anne Will«? Spiegel Online textet »Bahn-Personalvorstand Margret Suckale lud den Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Manfred Schell, spontan zu Verhandlungen am morgigen Montag ein. Der Bahnvorstand sage dazu alle anderen Termine ab. Schell ging auf die Offerte nicht ein und ließ offen, ob er kommen werde.«
Liest man das, ohne die Sendung gesehen zu haben, klingt das in meinen Ohren wieder mal wie eine arrogante Ablehnung der großzügigen Angebote der Bahn durch die GdL. Absicht? Nicht unbedingt; so richtig einfach erklärbar scheint die Problemlage nicht zu sein …
Auch wenn nicht, wie vormittags noch angekündigt(?), Mehdorn selbst anwesend war, fand ich die Sendung durchaus interessant. Unter anderem die Passage, wo auch der Transnet-Vertreter das angebliche 10%-Angebot der Bahn als »Nullsummenspiel« ablehnte. Wen das Thema Bahn vs. GdL interessiert und wer die Sendung nicht gesehen hat, sollte sich meines Erachtens den Stream mal ansehen.

4 Replies to “Versöhnliche Gesten”

  1. Joanna, ich würde das »unverschämt« aber deutlich in Anführungszeichen setzen …

  2. wusel, Jepp.
    Als ich das so arglos tipperte habe ich wohl irgendwie vergessen, dass die Leser meinen ironischen Unterton nicht hören können werden. ;)

Comments are closed.