Hmm. Seit Mai 2014 bekomme ich auf aktiven Eingriff o2s nur noch rd. 40% der vertraglichen Bandbreite. Das ist nicht nett.
Ich habe in Berlin einen alten Alice Fun ISDN Max — oder so, die orginalen Namen stehen irgendwo auf vergilbendem Papier, und als Ex-Alice-Kunde bin ich eh’ nix wert. Jedenfalls keinen Rabatt dafür, daß ich doppelter Telefónica-Kunde bin (Alice-DSL und o2-Mobilfunk) … man gewöhnt sich dran.Wohl dem, der Logfiles hat: die seit der VDSL-Schaltung auf gut 10 Mbit/sec eingebremste ADSL2+-Leitung wurde seitens o2 Mitte Mai stillschweigend und rechtswidrig auf 6 MBit/sec reduziert. Pacta sund servanda? ›Nicht für Konzerne‹ meint man sich offensichtlich in München.
Was ich aber dann doch dreist finde: seit Mai 2014 vorenthält mir o2 40% der mir zustehenden DSL-Bandbreite. Einfach so, per DSLAM-Begrenzung.
Gut, ich gebe gerne zu, daß es mir nicht wirklich aufgefallen ist, da die ADSL2+-Leitung nur noch als Fallback für die VDSL2-Anbindung via congstar dient. Aber meinem Rechstempfinden stehen sämtliche Körperhaare zu Berge, wenn ich daran denke, wie stumpf o2/Telefónica hier zu Werke schritt.
Deutlicher geht’s nicht — Downstream in der Vermittlungsstelle auf 6 MBit/sec limitiert: o2 macht aus einem 16 MBit/sec-Vertrag stillschweigend leistungsmäßig einen 6er. Aus meiner Sicht ist das Betrug …Anyway, Telefónica/o2 hat dies veranlaßt (oder, gleichwertig, zugelassen), ich wurde 4 Monate lang um 40% der tatsächlichen Leistung meiner vollumfänglich bezahlten DSL-Leitung betrogen. Im Laufe des Dienstags werde ich o2 via Twitter die Chance zur Abhilfe und (Über-)Kompensation geben — oder eben fristlos, mit sofortiger Zahlungseinstellung, kündiger und Rückforderung von 40% der letzten 4 Monatsgrundgebühren, kündigen, diese Kündigung meines Alice-Vertrags erkläre ich hiermit schon mal …
Schau’n wir mal, wie sich eine beim, meinererachtens, vollzogenen Betrug ertappte Telefónica/o2 verhält …
4 Replies to “Alice o2, ein Bescheißerlein …”
Hm 40% willst du einbehalten?
Das kannst du doch sicherlich begründen oder?
Desweiteren, hast du dich mal gefragt, welchen Nutzen o2 davon hat?
Ich sags dir, bis auf weniger Supportaufwand weil du dich wegen Abbrüchen beschweren würdest, keinen.
Wie Du später schriebst, Du hättest Dir erst die Daten ansehen sollen, bevor Du rumpöbelst ;) Welchen Nutzen o2 davon hat? 40% Bandbreiteneinsparung, was bei einem Unternehmen, welches DSL nur noch mit einer Volumengrenze anbietet, voll und ganz ins Geschäftsmodell paßt, eine zufällige Aktion kann somit ausgeschlossen werden. Da ich bislang nur vor ein paar Jahren über die tagelang gestörten PPPoE-Server jemals einen Supportcase zu dieser Leitung aufgemacht habe, die das Argument mit dem ersparten Supportaufwand hinfällig. Den haben sie nun.
Ich hät mir die Screens vorher anschauen sollen.
Prüf doch mal deinen SNR.
Dein Modem handelt derzeit keine höhere Verbindung aus.
6db is der Minimale SNR den die FB brauch um das Signal stabil zu halten.
Wäre der DSlam begrenzt, würde die Differenz von den 4 Mbit 1:1 im SNR sichtbar sein.
Zumal bei ner 6mbit Leitung der Upstream auf etwas über 600kbit begrenzt wär.
Ist bei dir deutlich sichtbar, das dies nicht der Fall ist.
Aber erstmal nen Fass aufmachen.
Das Modem handelt nicht mehr aus, da o2/deren technischer Dienstleister die 16 MBit/sec-Leitung auf 6 MBit/sec begrenzt hat, siehe Screenshot (»DSLAM Datenrate max.« müßte auf rd. 17000 stehen, nicht 6016). Das Modem würde locker 10 MBit/sec aushandeln (oder die vollen 16, wenn ich die VDSL2-Leitung abschalte), hat es ja auch problemlos vorher, bis Mitte Mai o2/deren technischer Dienstleister kommentarlos 40 Prozent der bezahlten und verfübaren Bandbreite strich.
Hm 40% willst du einbehalten?
Das kannst du doch sicherlich begründen oder?
Desweiteren, hast du dich mal gefragt, welchen Nutzen o2 davon hat?
Ich sags dir, bis auf weniger Supportaufwand weil du dich wegen Abbrüchen beschweren würdest, keinen.
Wie Du später schriebst, Du hättest Dir erst die Daten ansehen sollen, bevor Du rumpöbelst ;) Welchen Nutzen o2 davon hat? 40% Bandbreiteneinsparung, was bei einem Unternehmen, welches DSL nur noch mit einer Volumengrenze anbietet, voll und ganz ins Geschäftsmodell paßt, eine zufällige Aktion kann somit ausgeschlossen werden. Da ich bislang nur vor ein paar Jahren über die tagelang gestörten PPPoE-Server jemals einen Supportcase zu dieser Leitung aufgemacht habe, die das Argument mit dem ersparten Supportaufwand hinfällig. Den haben sie nun.
Ich hät mir die Screens vorher anschauen sollen.
Prüf doch mal deinen SNR.
Dein Modem handelt derzeit keine höhere Verbindung aus.
6db is der Minimale SNR den die FB brauch um das Signal stabil zu halten.
Wäre der DSlam begrenzt, würde die Differenz von den 4 Mbit 1:1 im SNR sichtbar sein.
Zumal bei ner 6mbit Leitung der Upstream auf etwas über 600kbit begrenzt wär.
Ist bei dir deutlich sichtbar, das dies nicht der Fall ist.
Aber erstmal nen Fass aufmachen.
Das Modem handelt nicht mehr aus, da o2/deren technischer Dienstleister die 16 MBit/sec-Leitung auf 6 MBit/sec begrenzt hat, siehe Screenshot (»DSLAM Datenrate max.« müßte auf rd. 17000 stehen, nicht 6016). Das Modem würde locker 10 MBit/sec aushandeln (oder die vollen 16, wenn ich die VDSL2-Leitung abschalte), hat es ja auch problemlos vorher, bis Mitte Mai o2/deren technischer Dienstleister kommentarlos 40 Prozent der bezahlten und verfübaren Bandbreite strich.