Auch wenn mein Verhältnis zum Hersteller AVM eher als ambivalent zu bezeichnen ist: so eine Fritz!Box ist schon ein schnuckeliges Gerät …
Seit längerem verwende ich ja 7240/7270er Fritz!Boxen als »Schwiegereltern-Hotspot«: da dort außer einem analogen Telefonanschluß nichts vorhanden ist, habe ich bei den zwei, drei Besuchen im Jahr schon die verschiedensten »ich mach’ mir mein Internet selbst«-Ansätze ausprobiert. Ganz früher Nokia-Handy per Bluetooth an Rechner, der dann über eine Atheros-Karte als AP fungierte. Zwischenzeitlich dann online per SheevaPlug/Dockstar mit WLAN- und USB-Sticks. Und zuletzt dann mit so einem »MiFi«-Kistchen (hier eher Huawei E5 und Geschwister). Reisen wir heute an, sprechen wir aber von 4 Android-Telefonen, drei bis vier Tablets, zwei bis vier Laptops … Man erkennt schnell, daß die 5 Geräte eines E5 oder auch die 8 Geräte, die ein Nokia Lumia versorgen würde, nicht mehr reichen.
Insofern habe ich vor einiger Zeit eine »Multibox 7270v3« aus der Bucht gefischt — das ist eine Fritz!Box 7270v3 mit i. d. R. EWE/osnatel-Firmware. Einmal per ruKernelTool schnell auf »avm« umgebrandet und die Standard-Firmware drauf, und schon ist es eine »echte« 7270. (Für meine Zwecke reichte auch eine 7240, wovon ich auch noch ein, zwei rumfliegen habe, aber eine zeitlang waren die Multiboxen wirklich günstig in der Bucht …)

Nun brauche ich bei Schwiegerelterns kein VPN (machen die Laptops eh’, über OpenVPN ins RZ) oder Telefonie … aber nachdem ich letzten Sommer zweimal gehagelt wurde und das zweite Mal am Tag der Abreise gen Italien passierte und ich somit aus Italien das Bedürfnis hatte, nach Deutschland in lustige Warteschleifen zu telefonieren … dachte ich: »Diesmal bauste vor, Alder«.

Die Tests in Gütersloh jedenfalls waren vielversprechend, mal sehen, ob wir dem Setup noch eine Feuertaufe vor dem Urlaub bescheren können ;-)

One Reply to “Fritz!Box als Urlaubs-AP”
Comments are closed.