Yeah, Baby! (DVB-T, Seagate GoFlex Net)

Feb 22 20:17:45 GoFlex-1 kernel: usb 1-1: new high speed USB device using orion-ehci and address 6
Feb 22 20:17:46 GoFlex-1 kernel: dvb-usb: found a 'AverMedia AVerTV Volar Black HD (A850)' in cold state, will try to load a firmware
Feb 22 20:17:46 GoFlex-1 kernel: dvb-usb: downloading firmware from file 'dvb-usb-af9015.fw'
Feb 22 20:17:46 GoFlex-1 kernel: dvb-usb: found a 'AverMedia AVerTV Volar Black HD (A850)' in warm state.
Feb 22 20:17:46 GoFlex-1 kernel: dvb-usb: will pass the complete MPEG2 transport stream to the software demuxer.
Feb 22 20:17:46 GoFlex-1 kernel: DVB: registering new adapter (AverMedia AVerTV Volar Black HD (A850))
Feb 22 20:17:46 GoFlex-1 kernel: af9013: firmware version:4.95.0.0
Feb 22 20:17:46 GoFlex-1 kernel: DVB: registering adapter 0 frontend 0 (Afatech AF9013 DVB-T)...
Feb 22 20:17:46 GoFlex-1 kernel: MXL5005S: Attached at address 0xc6
Feb 22 20:17:46 GoFlex-1 kernel: dvb-usb: AverMedia AVerTV Volar Black HD (A850) successfully initialized and connected.

Erreicht mit dem UBIT-Kernel (2.6.37-ubit-01981-g50c16ad) und passendem U-Boot auf dem schon mal gebrickten GoFlex Net (sowie passender DVB-T-Dongle-Firmware).
Jetzt kommt da noch VDR drauf und dann bin ich gespannt, ob der Marvell-Kirkwood-Chip es problemloser schafft, die DVB-Datenmengen auf die SATA-HDD zu schreiben als dies bei einer USB-HDD am Dockstar der Fall ist. (Beim Dockstar führen Festplattenzugriffe schnell zu Fehlern im DVB-Strom.) Falls ja, werde ich den Dockstar in GT mit 2x DVB-S2 durch einen GoFlex Net ersetzen — der ja auch »nur« noch um die 60,– EUR kostet.

DHL-Sendungen von Aliens entführt?

(Blogged via flickr)

Tja, wurde nicht angetroffen, soweit, so gut. Aber dann? Was bedeutet ‘-‘ als Status? ‘Mit Dir spielen wir nicht mehr’? ‘Das hast Du jetzt davon!’? ‘Unser Fahrer freut sich über die USB-Hubs, die Ihnen Amazon ja erstattet’? Ernsthaft, so scheiße wie hier in Berlin klappt das in der ostwestfälischen Provinz nicht mit DHL, ganz im Gegenteil … (Und nein, heute auch keine Benachrichtigung im Briefkasten …)

Qualitätsjournalismusabzocke

Deutsche Verleger meinen ja, ihr »Qualitätsjournalismus« müßte besser entlohnt werden; heute stolperte ich über die sich umgreifende Abzocke im Web anhand eines Links via Twitter. Statt also die fragliche Information zu bekommen, meinte BILD, ich würde dafür auf meinem Android-Mobiltelefon gerne wenigstens 19 Cent abdrücken, wenn ich es auf dem Desktop für lau bekomme — einfach, weil ich ja grade nicht am Desk-/Laptop

Tja, falsch gedacht, liebe Verleger: solange Ihr Eure ach-so-wertvollen Informationen freiwillig und ohne Not umsonst im Web feilbietet, werde ich sicher nicht genau dafür zahlen, nur weil Ihr an der Browserkennung auf mobile Nutzung schließen könnt. Zumal, solange Ihr nur iPhone und Android diskriminiert, aber z. B. mobile Browser auf Netbooks (die Ihr, zugegebenermaßen, nur schwer identifiziren könnt) oder anderen mobilen Geräten wie Maemo-/MeeGo-Geräten ignoriert …

O2 Joggler – erste Schritte

Ich habe mir aus UK einen o2 Joggler gefischt; das ist ein 2009 zu ca. £150 eingeführter und 2010 für £50 abverkaufter Intel-Atom-basierter Touchscreen-Computer, Linux-based und easy hackable.
Das (erste) Exemplar, welches ein Ex-Kollege mir freundlicherweise direkt mitgebracht hat – Briten versenden nur ungerne nach »Übersee« wie es scheint :-( –, war ein Demo-Gerät, welches nicht mit der orginalen o2-Software lauffähig sein sollte und dafür mit einem USB-Stick daherkam, von der der Joggler Ubuntu Netbook-Remix bootet. Das kommt mir insofern entgegen, als daß mit der o2-Software hier in Deutschland kaum ein Staat zu machen sein wird — die »neue Kühlschranktür« dürfte kaum vollumfänglich hier nutzbar sein:

Überprüfen kann ich’s leider nicht, die orginale Software scheitert an irgendeinem Verbindungsaufbau. Interessanterweise ist eine IMEI-Nummer auf das Gerät geklebt, obwohl es ein reines Ethernet- oder WiFi-Gerät ist. Wird wohl eine virtuelle IMEI sein, denn ursprünglich sollte der Joggler an o2-Telefone (in UK) SMS versenden können …
Naja, mir geht’s beim Joggler mehr darum, einen kleinen, multifunktionalen Linuxrechner mit Eingabemöglichkeit zu haben, sei es als VDR- und Sequeezecenter-Client, FHEM-Frontend, …

Nach ein paar Umwegen läuft der VDR-Client (vdr-sxfe) jetzt einigermaßen auf dem schnuckeligen Kästchen. Benutzte Software:

Was noch nicht richtig tut: bei Fullscreen-Darstellung wird das Bild nicht auf die 800×480 Pixel skaliert sondern auf irgendwas Kleineres bei 16:9; 4:3 hingegen wird dann leider unten abgeschnitten. Außerdem fehlt (noch) eine sinnvolle Touchscreen-Bedienung für vdr-sxfe, denn die Onscreen-Tastatur überdeckt weite Bereiche des Bildes; vielleicht läßt sich da was mit Gestenkontrolle machen, es gibt da lustmachende Videos:

Leider habe ich weder dieses XBMC oder den Gestendienst gefunden, und auch die für den Joggler angepaßte XBMC-Version, die PVR-Funktion bietet, bleibt bislang verschollen. »Für den Joggler angepaßt?«

Ja, der Joggler baut auf Intel GMA500 auf, der spezielle (Kernel-) Treiber benötigt, einige Dinge nicht kann und anders als nVidia-Embedded-Grafiklösungen auch kein VDPAU beherrscht. Die VA-Variante (libva statt libvdpau) wird wohl zum Teil unterstützt, aber dies ist wiederum softwareseitig bei Linux und den einschlägigen Libraries noch nicht angekommen (lies: nicht für vdr-sxfe

Für die ersten Schritte ist das – für mich – erst einmal OK, da ich nun nicht nur am Schreibtisch oder der (mitgemieteten) alten Röhre TV gucken kann, sondern auch am Nachttisch — der VDR-Server zu Hause macht’s möglich. HD-Inhalte allerdings bringen nur Probleme, da fehlt einfach das HD-Decoding per Grafikchip, keine Ahnung, inwiefern da noch Hoffnung beim GMA500 besteht. (Da HD eh’ auf die 800×480 Pixel der nativen Auflösung runtergerechnet werden

ist der Sinn von HD hier natürlich eh’ fraglich — wenn man aber Aufzeichnungen in HD vorliegen hat, wäre es schon schön, würde die Joggler-Hardware runterskalieren können.)
Ein weiteres nettes Feature ist in meinen Augen die Squeezeplay-Anpassung für den Joggler, die vom Touchscreen Nutzen zieht, man kann seine Musik also am Gerät selbst auswählen, per Bildschirmberührung. Die ersten Versuche liefen erfolgreich, und meinen SqueezeCenter-Server im LAN fand Squeezeplay auch sofort; nur wie das später in Berlin über’s VPN laufen wird, erschließt sich mir noch nicht. Bei Squeezslave gebe ich das Zielsocket des SqueezCcenters an, ob das bei Squeezeplay auch geht, weiß ich (noch) nicht — habe zwar eine Einstellmöglichkeit gefunden, aber ob das dann auch über geroutetes VPN geht, werde ich heute abend sehen … (Update: Tut tadellos.) Aber die Steuerung via Android-App klappt ;) Cool runnings!