Updatepings und Logfileauswertung

So richtig gut klappt das mit der Annahme, Open Source könne per se nicht »evil« sein, weil ja jeder draufgucken kann auf den Source und viele das auch täten, irgendwie nicht. Wie anders ist der heise online-Artikel über die Firefox-Nutzung zu verstehen?

Grundlage der Studie bilden Erhebungen von StatCounter, Quantcast, Net Applications, Gemius, Mozilla Test Pilot sowie Update-Pings des Browsers. Mozilla will künftig zum Ende jedes Quartals einen entsprechenden Bericht vorlegen. […] Mit Hilfe der Update-Pings fand Mozilla außerdem heraus, dass die New Yorker unter allen Amerikanern am längsten schlafen, während man in Hawaii oder Wyoming früh aufsteht. Nahezu 20 Prozent aller Nutzer von Firefox 3.6 verschönern diesen mit “Personas”. Durchschnittlich haben Firefox-Nutzer zwei oder drei Tabs beim Surfen offen – allerdings wurde auch ein Fall registriert. bei dem jemand gleichzeitig 600 Tabs geöffnet hatte.

 
Oha, Firefox meldet also nach Hause nicht nur, daß er gestartet wurde (implizit durch einen Check auf neuere Versionen, an sich schon problematisch), sondern auch noch – periodisch? –, wie viele Tabs und Fenster offen sind? Ich glaub, daß möchte ich nicht … Abzuschalten ist das augenscheinlich nicht (hab’ nix dergleichen an offensichlicher Stelle – »Privacy« – gefunden), muß ich zur Vermeidung dieser Spionage also einen filternden transparenten Proxy einsetzen? Narf.

Flash for Android …

(Blogged via flickr)

… und alle so: who needs it anymore? (Komisch, Pixelpipe mochte dieses Bild ums Verrecken nicht hochladen; Meldung war zwar »uploaded«, aber es kam nie bei meinen Pixelpile-Bildern an …)