Lustige Sachen gibt’s hier — im ipercoop z. B. wird die gekaufte Ware gleich eingepackt, kostenlos und, sofern ich das richtig verstehe, in binnen 3 Jahren kompostierenden Tüten, die man gerne noch 18 Monate nach Produktion – d. h. bis zum aufgedruckten Datum – weiter nutzen möge.
Da wir gestern in einer dieser Tüten dann die Butter wiederfanden – genauer das Papier der Verpackung, die Butter selbst hatte sich mittlerweile gründlich verflüssigt –, haben wir sie, Tüten als auch Butterrest, dem Recycleprozeß übergeben …
Katalog und Realität
Wir haben uns diesen Campingplatz nicht nach Hochganzprospekten oder Campingführern ausgewählt — insofern war es eher belustigend für uns, den lt. ADAC-Campingführer »bis zu 20m breiten Sand- und Kiesstrand« in Augenschein zu nehmen.
Man beachte insbesondere das im Wasser stehende Netz — das sind nicht nur zwei Pfosten und ein Netz auf abschüssigem Grund, nein, vor der Flut war das mal ein teils erhöhtes – weil ebenes – Spielfeld, eingefaßt von einer Kunststoffummantelung.
Ich habe bislang nicht gefragt, wieso da Sonnenschirme und ein Netz im Wasser stehen — bis zur Web-Recherche heute Nachmittag dachte ich noch an einen Fake, um einen größeren Strand verargumentieren zu können. Dann allerdings fand ich eine Seite über den Platz samt Foto aus wohl wasserärmeren Tagen. Naja, was soll’s, bislang waren immer zwei Liegen für uns da — aber lustig finde ich es schon, beim ADAC sollte man das »bis zu 20m« um ein »(wasserstandsabhängig)« ergänzen, IMHO.
Bleeding EDGE
Boah, wie ich das hasse … TIMs GSM-Netz ist an sich ja nicht schlecht — aber zum kotzen sind die verläßlichen Verbindungsabbrüche, sobald größere Datenmengen gesendet werden sowie die intermittierenden Abbrüche — trotz lt. Anzeige des 6630 bei bestmöglichem GSM-Empfang (UMTS ist hier manchmal mit 1 Balken zu erahnen — aber da das 6630 neben UMTS auch EDGE beherrscht, anders als meine UMTS-PC-Card, und EDGE in Italien generell gut ausgebaut ist, ist das zu verschmerzen):
Tue Jul 17 22:03:31 CEST 2007: tim time=5473 bytes_sent=1446598 bytes_rcvd=9787227 Wed Jul 18 01:19:47 CEST 2007: tim time=11730 bytes_sent=762636 bytes_rcvd=3002559 Wed Jul 18 02:12:15 CEST 2007: tim time=3107 bytes_sent=834248 bytes_rcvd=8473736 Wed Jul 18 03:19:29 CEST 2007: tim time=4006 bytes_sent=3539696 bytes_rcvd=5800458 Wed Jul 18 03:21:08 CEST 2007: tim time=83 bytes_sent=317968 bytes_rcvd=1387396 Wed Jul 18 03:29:55 CEST 2007: tim time=463 bytes_sent=1140080 bytes_rcvd=5480426
Immerhin, wenn’s denn mal läuft, sind downstream ca. 23 KByte/sec und upstream über 14 KByte/sec möglich — ganz ohne das olle UMTS …
Und was machen die deutschen Anbieter? Kehren EDGE die garstige Schulter und propagieren UMTS-or-bust. Das nenne ich Kundenservice :-(
Routing 2.0
Es nützt das beste GSM-Netz nix, wenn das Routing im Internet nicht klappt:
root@brick:~# traceroute -n -w 5 192.251.226.30 traceroute to 192.251.226.30 (192.251.226.30), 64 hops max, 40 byte packets 1 * 10.205.40.113 788 ms * 2 10.205.40.115 924 ms 1124 ms 528 ms 3 10.205.40.29 585 ms 551 ms 556 ms 4 10.205.38.174 520 ms 520 ms 520 ms 5 85.36.8.241 560 ms 643 ms 580 ms 6 151.99.99.153 649 ms * 991 ms 7 151.99.29.150 573 ms 557 ms 643 ms 8 213.144.177.181 597 ms 580 ms 575 ms 9 213.144.183.15 584 ms 601 ms 599 ms 10 213.140.53.125 591 ms 593 ms 664 ms 11 * * * 12 * * * 13 * * * [...]
Lies: ohne Verbindung ins Netz meines Servers ist es mit dem Arbeiten dort eher mau … Jetzt, gegen 20:40, tut’s wieder:
Host Loss% Snt Last Avg Best Wrst StDev 1. 10.207.39.33 70.5% 208 559.8 788.8 362.0 2164. 315.0 2. 10.207.39.34 0.0% 208 703.6 788.1 399.9 3040. 331.0 3. 10.207.37.213 0.0% 208 670.4 787.6 353.1 3080. 332.0 4. 10.207.37.206 0.0% 208 665.4 794.5 367.7 3024. 324.8 5. 85.36.8.229 0.0% 208 609.4 799.3 388.2 3540. 352.5 6. r-bo73-r-bo82.opb.interbusiness. 0.0% 208 555.7 805.8 399.8 3494. 352.2 7. crs-rm001-r-bo73.opb.interbusine 12.1% 207 600.2 809.8 387.5 3438. 367.9 8. crs-rm001-b-crs-mi001.opb.interb 13.0% 207 543.7 828.4 406.4 3382. 361.4 9. r-mi223-crs-mi001.opb.interbusin 5.3% 206 850.4 837.1 363.4 3347. 356.9 10. mil52-ibs-resid-1-it.mil.seabone 0.0% 206 794.5 817.3 403.8 3294. 342.9 11. GE-2-2-0-0-grtparix3.red.telefon 0.0% 206 1015. 823.5 419.6 3238. 340.3 12. T-Deutschland-So2-3-2-0-grtparix 0.5% 206 1085. 855.2 398.6 3182. 329.4 telefonicadeutschland-1-3-3-0-grtparix3.red.telefonica-wholesale.net 13. rmwc-brln-de02-so-1-0-0-0.nw.med 0.0% 206 1029. 883.4 491.5 3126. 337.5 14. rmwc-frnk-de02-so-0-0-0-0.nw.med 0.0% 206 975.8 887.7 483.5 3085. 341.7 195.71.254.134 15. rmwc-frnk-de01-gigaet-0-1-0-12.n 0.0% 206 947.6 891.0 475.6 3029. 337.0 rmwc-frnk-de01-so-1-0-0-0.nw.mediaways.net rmwc-frnk-de01-gigaet-2-0-0-11.nw.mediaways.net 16. rmwc-gtso-de01-pos-7-0.nw.mediaw 0.0% 205 891.6 889.1 510.2 3203. 334.1 17. xmws-gtso-de01-vlan-2.nw.mediawa 0.0% 205 875.6 886.6 455.6 3180. 353.6 18. 195.71.109.220 0.0% 205 835.3 887.3 423.6 3208. 352.3 19. azrael.uu.org 0.0% 205 789.3 879.2 448.1 3152. 346.8
Irgendwie ist das mit der mobilen Datenkommunikation über’s Internet noch verbessererungsfähig …
User Generated Content …
Das als Web-2.0-Credo verschriene AAL-Prinzip wird seit Jahr und und Tag anderswo eingesetzt — zum Beispiel in den Entertainment-Abenden auf Campingplätzen …
Über Qualiät läßt sich sicherlich streiten, aber ich denke, der Gute Wille[tm] zählt.
Ich gebe gerne zu, daß mir schleierhaft ist, was erwachsene Menschen — zudem im Urlaub — dazu bewegt, sich für andere Menschen zum Affen zu machen.
Ob das am Alter liegt?
Mein Wetter, Dein Wetter
Hmm, ein Blick auf die Wettervorhersage von wetter.com läßt mich nicht zweifeln an der Entscheidung, an die drei Wochen noch eine vierte Woche Urlaub im Süden dranzuhängen — das Wetter in Gütersloh klingt gar schaurig :(
Schmerzensucher: BT-Headset mit Feisty Fawn (Ubuntu 7.??)
Laue Sommernächte am Comer See Lago Maggiore (ICBM to: 45,814917; 8,549703) — eigentlich wollte ich nur einem neuerdings.com-Link folgen und ggf. ein Flash dazu ansehen und -hören.
Da auf Campingplätzen des Nachts Laptoplautsprecher gemeinhin als unfreundliche Art der Ruhestörung aufgefaßt werden (selbst die Dänen auf der anderen Seite des Weges haben sich mittlerweile scheppernd und lachend zur Nachtruhe begeben — Korrektur, eine/r pinkelt wohl grade noch in die Landschaft), wollte ich dann doch mein schniekes LIDL-BT-Headset an den Start bringen — BT-GPS-Maus und mehrere 6630 parallel laufen ja schon ohne Umstände, und es gibt ja ein Tutorial …
Pustekuchen.
Jul 16 02:50:09 brick hcid[7957]: pin_code_request (sba=00:xx:xx:xx:xx:xx, dba=00:xx:xx:xx:xx:30)
Jul 16 02:50:50 brick last message repeated 2 times
Das ist es, was ich ernte. Lies: das Mistding schickt weder /etc/bluetooth/bluepin noch fragt es nach der PIN — so wird das natürlich nix mit mir und meinem BTST-9300.
Kurzfassung: Die Lösung steht in einem Bug-Kommentar:
This is how I got the PIN popup working for feisty: call (even as a normal user)
passkey-agent –default /usr/bin/bluez-pin
before initiating the connection. This will register bluez-pin as the pin helper,
as you may check with “tail -f /var/log/syslog”
N.B. Including in /etc/bluetooth/hcid.conf a line like
pin_helper /usr/bin/bluez-pin;
does not help – for some reason, this option is not recognized any more :(
Works for me …
Painseeker on tour – Update
Nur ein kurzes Update: es ist tatsächlich der Kartenleser, offensichtlich habe ich @home einen, der 2-GB-Karten beschreiben kann und einen, der dies nicht kann. Letzteren habe ich in den Urlaub mitgenommen, um am neu erworbenen 0815-MP3-Radio (hat immerhin BT-Freisprecheinrichtung, für 99,– finde ich das ganz OK) als Medieninterface USB<->MMC/SD zu fungieren …
Da das Radio per Knopfdruck CDs nach MP3 wandeln kann (not tried yet), schreibt das Radio beim ersten lesen vier Verzeichnisse auf’s USB-Medium — was latürnich in die Hose geht, wenn der Cardreader von den 2 GB nur 1 GB addressiert.
Anyway, 15 Minuten und 19,90 Euro hat mich der Kauf eines 2-GB-tauglichen Cardreaders im Euronics in Grosseto gekostet — nun haben wir 2 statt 1 GB Mucke für die stundenlangen Fahrten, lies: neben den Hosen und Ina Deter passen jetzt auch kindertauglichere Alben drauf ;)
Berliner Sommertheater 2007
Mist, hat schon ohne mich angefangen … Merkel fordert »striktissimi« Aufklärung von Vattenfall – jenes Wort dürfte eine ähnlich sinnentleerte Phrase sein wie Kochs seeliges »brutalst-möglich« –, derweil – hab’ ich’s doch geahnt – fällt die SPD wie ein Mann um auf die Linie von »Verfassungsfeind Wolfgang Schäuble«.
Online-»Durchsuchung« (geschieht heimlich, still und leise, mit Methoden, die sonst als ungesetzlich gebrandmarkt werden) — gegessen.
Es gibt eben in Deutschland keinen faktischen Unterschied mehr zwischen Politik von CDU und SPD — Schilly hat den Weg bereitet, auf dem nun Schäuble unter Hurra-Schreien der Großen Koalition durch das Osttor den Boden des Grundgesetzes verläßt und in den Überwachungsstaat rollt. Einen Staat, in dem prophylaktisch mal auf Verdacht staatlich getötet werden können soll — wie war das mit der Abschaffung der Todesstrafe? Ach so, ja: präventiv ist es ja keine Strafe, bewiesen ist ja noch nichts, es könnte ja nur was getan werden — da rechtfertigt das Ergebnis natürlich jedes Mittel.
What’s next, Wolfgang? Zwangssterilisation/-kastration von Muslimen? Vielleicht auch ein paar unappetitliche medizinsche Experimente?
Denk’ ich an dieses Deutschland in der Nacht … ist mir speiübel.
Pisa
Hammer, dieser schiefe Turm … Naja, nachdem wir beim ersten Toskana-Urlaub es nicht nach Pisa schafften (dafür haben wir den Nepp in Florenz ausgiebig genährt), stand es diesmal als Pflichtveranstaltung auf dem Programm …
Angenehm fiel auf, daß die Preise sich – wider Erwarten – im Rahmen hielten, 1,50 € pro Stunde Parken z. B. fand ich nicht billig, aber auch nicht so übertrieben wie ein Monaco/Nizza. (Wasserlassen für 0,50 €/Person, Kinder zahlen voll, hingegen erscheint mir viel …)
Lustig ist das Katz-und-Maus-Spiel um die Hoheit über den Rasen; es vollzieht sich in unregelmäßigen Abständen:
